Das Studienmodell für den Master in Psychologie

 

Das Studium beginnt jeweils im Frühjahrs- und im Herbstsemester.

Der Studiengang besteht aus Pflichtmodulen, Wahlmodulen, der Master-Arbeit und einem Praktikum. Insgesamt werden 120 ECTS erworben.

7 Pflichtmodule müssen von allen Studierenden belegt und bestanden werden (35 ECTS).

  • Vertiefung Grundlagenwissen: VG1, VG2, VG3
  • Methoden und Statistik: M1, M2, M3, M4

An der FernUni Schweiz bieten wird zwei Schwerpunkte an:

  • Arbeit und Wirtschaft
    • Module Arbeit (A1, A2, A3)
    • Module Wirtschaft (W1, W2, W3)
  • Bildung und Gesundheit
    • Module Bildung (B1, B2, B3)
    • Module Gesundheit (G1, G2, G3)

Für den Anwendungsbereich von 40 ECTS wählen Sie Ihren Vertiefungs-Schwerpunkt (25 ECTS) und Ihren Ergänzungs-Schwerpunkt (15 ECTS).

    Bsp.: Sie entscheiden sich für den Vertiefungs-Schwerpunkt Arbeit und Wirtschaft und den Ergänzungs-Schwerpunkt Bildung und Gesundheit. Aus dem Bereich Arbeit und Wirtschaft wählen Sie 5 der 6 Module aus (25 ECTS) und aus dem Bereich Bildung und Gesundheit 3 der 6 Module.

    Aufteilung der Module

    Der Studiengang beinhaltet 3-4 Module pro Semester.

    Die Studierenden können grundsätzlich frei wählen, wann sie welches Modul besuchen. Diese zeitliche Wahlfreiheit wird allerdings dadurch eingeschränkt, dass nicht in jedem Semester alle Module angeboten werden.

    Weitere Details finden Sie in untenstehender Liste.

    Pflichtmodule

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    In diesem Modul wird wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. Der Hauptfokus liegt dabei auf dem Erfassen, Verstehen und Reproduzieren verschiedener Elemente wissenschaftlicher Texte, sowie das Berichten eigener wissenschaftlichen Erkenntnisse in angemessener Sprache. Zu diesem Zweck werden im Rahmen eines Experiments Daten eigenständig erhoben und analysiert, und die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in Form eines kurzen Manuskripts berichtet. Dabei werden folgende Zwischenziele realisiert:

    - Erarbeiten einer theoretischen Wissensbasis zum Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit im Fachbereich Psychologie

    - Literaturstudium hinsichtlich Erkennung, Vergleich und kritischer Beurteilung verschiedener Textelemente wissenschaftlicher Arbeiten und deren Inhalte

    - Literaturrecherche mit Fokus auf Relevanz zum durchgeführten Projekt

    - Verfassen eines kurzen Manuskriptes in Artikelform mit Fokus auf Schreibstil und Lesefluss

    - Gegenseitige Rückmeldung der Arbeit in Anlehnung an das Begutachtungsverfahren bei wissenschaftlichen Arbeiten

    - Berücksichtigung von Gutachterkommentaren beim Revidieren des Manuskriptes

    Diese Zwischenziele werden Schritt für Schritt eingeübt und im Entwicklungsprozess systematisch vom Modulteam unterstützt. Insgesamt dient das Modul nicht nur zur Vorbereitung des Verfassens einer Masterarbeit, sondern vielmehr zum grundlegenden Verständnis und Verfassen wissenschaftlicher Texte.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Vorlesungsskript (wird auf Moodle bereitgestellt)

    - Beispielartikel zur Thematik (werden zur Verfügung gestellt)

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Wird vom Modulteam in Form von Empfehlungen kommuniziert und wo immer möglich direkt zur Verfügung gestellt

    (Stand FS22)

    Professor/in

    Porträtfoto von Nicolas Rothen
    Prof. Dr. Nicolas Rothen

    Assistent/in

    Porträtfoto von Alodie Rey-Mermet
    Dr. Alodie Rey-Mermet
    MSc Elisabeth Schoch

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    In diesem Modul werden wir verschiedene statistische Verfahren anwenden. Es geht um statistische Verfahren, die Sie bereits im Bachelorstudium kennengelernt haben, wie zum Beispiel Chi-Quadrat Tests, Varianzanalysen sowie Regressionsanalysen. Dabei sollen die Verfahren an empirischen Daten angewendet und gleichzeitig entsprechende wissenschaftliche Literatur gelesen sowie kritisch begutachten werden. Als Basis dient uns der Datensatz eines «Many Labs» Projekts. Klein et al. (2014) haben versucht 12 bekannte psychologische Studien zu replizieren. In diesem Modul werden Studierende nicht nur vertraut mit dem praktischen Umgang mit empirischen Daten, sondern werden auch sensibilisiert für die «Open Science» Thematik, insbesondere für die Wichtigkeit von Prä-Registrierungen sowie Replikationen von Studien. Dabei handelt es sich um aktuelle Themen in der wissenschaftlichen Psychologie.

    Lektüre

    Allgemeine Literatur:

    - Ioannidis, J. P. (2005). Why most published research findings are false. PLoS medicine, 2(8), e124. DOI: dx.doi.org/10.1371/journal.pmed.0020124

    - Klein, R. A., et al. (2014). Data from Investigating Variation in Replicability: A “Many Labs” Replication Project. Journal of Open Psychology Data, 2. Doi: doi.org/10.5334/jopd.ad

    - Klein, R. A., Ratliff, K. A., Vianello, M., Adams, R. B., Jr., Bahník, Š., Bernstein, M. J., … Nosek, B. A. (2014). Investigating variation in replicability: A “many labs” replication project. Social Psychology, 45, 142–152 Doi: doi.org/10.1027/1864-9335/a000178

    - Makel, M. C., Plucker, J. A., & Hegarty, B. (2012). Replications in Psychology Research. How often do they really occur? Perspectives on Psychological Science, 7, 537-542. Doi: doi.org/10.1177/1745691612460688

    - Meltzoff, J. & Cooper, H. (2018). Critical thinking about research. Psychology and related fields. Washington DC: American Psychological Association

    - Yong, E. (2012). Replication studies: Bad copy. Nature, 485, 298-300. Doi: doi.org/10.1038/485298a

    Papers:

    - Carter, T. J., Ferguson, M. J., & Hassin, R. R. (2011). A single exposure to the American flag shifts support toward Republicanism up to 8 months later. Psychological Science, 22, 1011-1018. Doi: doi.org/10.1177/0956797611414726

    - Caruso, E. M., Vohs, K. D., Baxter, B., & Waytz, A. (2013). Mere exposure to money increases endorsement of free-market systems and social inequality. Journal of Experimental Psychology: General, 142, 301-306. Doi: doi.org/10.1037/ a0029288Art. e4, p. 4 of 4

    - Husnu, S., & Crisp, R. J. (2010). Elaboration enhances the imagined contact effect. Journal of Experimental Social Psychology, 46, 943-950.

    DOI: dx.doi. org/10.1016/j.jesp.2010.05.014

    - Jacowitz, K. E., & Kahneman, D. (1995). Measures of anchoring in estimation tasks. Personality and Social Psychology Bulletin, 21, 1161-1166.

    Doi: doi.org/10.1177/01461672952111004

    - Lorge, I., & Curtiss, C. C. (1936). Prestige, suggestion, and attitudes. The Journal of Social Psychology, 7, 386-402. Doi: doi.org/10.1080/00224545. 1936.9919891

    - Nosek, B. A., Banaji, M. R., & Greenwald, A. G. (2002). Math = Male, Me = Female, therefore Math ≠ Me. Journal of Personality and Social Psychology, 83, 44-59.

    Doi: doi.org/10.1037/0022-3514.83.1.44

    - Tversky, A., & Kahneman, D. (1981). The framing of decisions and the psychology of choice. Science, 211, 453-458. Doi: doi.org/10.1126/ science.7455683

    - Oppenheimer, D. M., & Monin, B. (2009). The retrospective gambler’s fallacy: Unlikely events, constructing the past, and multiple universes. Judgment and Decision Making, 4, 326-334.

    - Schwarz, N., Hippler, H. J., Deutsch, B., & Strack, F. (1985). Response scales: Effects of category range on reported behavior and comparative judgments. Public Opinion Quarterly, 49, 388-395. Doi: doi.org/10.1086/268936

    (Stand FS22)

    Professor/in

    Porträtfoto von Corinna Martarelli
    Prof. Dr. Corinna Martarelli

    Assistent/in

    Porträtfoto von Nathanael Jost
    MSc Nathanael Jost

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    In diesem Modul werden Kenntnisse der wichtigsten methodologischen Aspekte der klinischen Forschung sowie eine Vertiefung in die statistische Anwendung in diesem Fachgebiet erarbeitet. Nach einer Einführung in Konzepte und Begrifflichkeiten der klinischen Forschung werden wichtige Elemente des Designs, der statistischen Auswertung, der Interpretation und der Veröffentlichung von klinischen Studien erlernt; schliesslich wird ein Einblick in systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen, die eine Zusammenfassung und Bewertung von Forschungsergebnissen oder Therapieeffekten aus verschiedenen Einzelstudien ermöglichen, gegeben. Die erworbenen Kenntnisse werden zur Analyse und zum kritischen Betrachten von Stärken und Schwächen von veröffentlichten Studien in Übungsaufgaben angewandt.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    • Benesch, M., & Steiner, E. (2018; 2. Auflage). Klinische Studien lesen und verstehen. Facultas Verlag.

    • Handouts, die als Ergänzung online zur Verfügung gestellt werden.

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    • Diverse Online-Ressourcen (z.B. interaktive Quiz, Übungs- und Repetitionsfragen).

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Portraitfoto von Dario Cazzoli
    PD Dr. Dario Cazzoli

    Assistent/in

    Dr. Aleksandra Eberhard-Moscicka

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    In diesem Modul lernen die Studierenden wesentliche Konzepte und Werkzeuge kennen, mit denen sich im digital und im Internet psychologische Experimente durchführen und dokumentieren lassen. Die Studierenden implementieren entweder ihre eigene Masterarbeit oder eine exakte Replikation einer bestehenden Studie. Diese Online-Studien werden so weit vorangetrieben, dass eine lauffähige Version der Studie online abrufbar ist, Pilotdaten damit erhoben und auch ausgewertet sind, und dass alle diese Schritte online auf einer Plattform für

    Open-Science (osf.io) dokumentiert ist. Die so erstellten Projekte werden in einem zweiten Teil neu auf die Studierenden verteilt mit dem Auftrag, zu prüfen/evaluieren, wie gut sich mit den zur Verfügung gestellten Ressourcen das Experiment replizieren lässt.

    Lektüre

    Pflicht- und Zusatzliteratur besteht aus frei im Internet verfügbaren Dokumentation der verwendeten Software, sowie aus PDF-Dateien der Originalartikel, die als Internet-Studie repliziert werden sollen. Letztere werden vom Lehrteam via Moodle zur Verfügung gestellt.

    (Stand HS22)

    Professor/in

    Porträtfoto von Thomas Reber
    Prof. Dr. Thomas Reber

    Assistent/in

    Porträtfoto von Angelo Belardi
    Dr. Angelo Belardi

    ECTS-Punkte30
    DurchführungFrühjahrs- und Herbstsemester
    ZielgruppeStudierende ab dem 3. Semester
    Beschreibung

    Die Studierenden verfassen im Verlauf des Masterprogramms eine schriftliche Master-Arbeit, in der Regel in einem Themenbereich eines Studienmoduls oder in Verbindung mit dem Praktikum.

    Dozent/in

    ECTS-Punkte15
    DurchführungFrühjahrs- und Herbstsemester
    ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
    Beschreibung

    Die Totalpraktikumszeit beträgt 300 Stunden und kann auf mehrere Praktika aufgeteilt werden. Wichtig ist, dass das Praktikum unter Supervision von einer Psychologin / einem Psychologen mit mindestens Masterabschluss steht. Praktikabereiche sind alle möglich, wo diese Supervision zustande kommt und wo es um psychologische Anwendungen geht (also auch Praktika in Betrieben, in allen Betrieben der Gesundheitsversorgung, Forschungs- und Unterrichtspraktika an allen Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und Ausbildungs-Institutionen in verschiedensten Bereichen). Wenn das Praktikum in einer Institution absolviert wird, an der es keine Psychologen gibt, können Psychologen ausserhalb der Institution mit Erfahrung im Praktikumsbereich die Prakikumssupervision übernehmen. Die Studierenden müssen sich selbst um diese Supervision bemühen. 1 Monat vor dem Praktikum ist das Praktikumsgesuch bei der Praktikumsverantwortlichen Person der FernUni Schweiz abzugeben. Die Funktion der Praktikumsverantwortung wird von dem Dozierenden, der Dozierenden des Methodenmoduls M1 übernommen.

    Dozent/in

    Porträtfoto von Rebecca Ovalle
    Dr. Rebecca Ovalle

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    Untersuchungsgegenstand der kognitiven Neurowissenschaften sind die kognitiven und neuronalen Mechanismen psychologischer Phänomene. Übergeordnetes Ziel dieser Veranstaltung ist es, bereits erworbenes Grundlagenwissen in der Psychologie (z.B. Wahrnehmung, Lernen und Gedächtnis, Biologische Psychologie, etc.) aus einer kognitiv-neurowissenschaftlichen Perspektive zu vertiefen. Eine Vertiefung wir dabei mit folgendem Vorgehen erreicht:

    - Die Grundlagen zu einer bestimmten Thematik werden mittels Buchkapitel aufgearbeitet (z.B. episodische Gedächtniskodierung und Abruf aus dem Gedächtnis)

    - Eine spezifische Forschungsthematik wird auf der Basis von Übersichtsarbeiten und empirischen Forschungsarbeiten genauer betrachtet (z.B. Abruftraining als nachhaltige Lernmethode) und diskutiert

    Ziel dieses Vorgehens ist die vertiefte Auseinandersetzung mit einem Forschungsthema der kognitiven Neurowissenschaften. Dabei wird fundiertes und detailliertes Fachwissen in einem bestimmten Forschungsfeld der kognitiven Neurowissenschaften angeeignet. Gleichzeitig wird in der Diskussion die kritische Auseinandersetzung mit Fachliteratur in einem Themenbereich der kognitiven Neurowissenschaften trainiert.

    Bemessungsgrundlage für die 5 ECTS, welche im Rahmen dieses Moduls vergeben werden, sind folgende Punkte:

    - Auf Moodle Überblick über das Modul verschaffen und Lerneinheiten organisieren: 2 h

    - Präsenzveranstaltungen: 8 h (2 h pro Präsenzveranstaltung)

    - Lektüre Buchkapitel / Zeitschriftenartikel: 60 h (4 h pro Text)

    - Nachbearbeitung Buchkapitel / Zeitschriftenartikel: 60 h (4 h pro Text)

    o Nachbearbeitung beinhaltet eigene Recherchen und verschiedene Einsendeaufgaben

    - Aktive Beteiligung an der Forumsdiskussion: 20 h

    - Total: 150 h (entspricht 3.5 Arbeitswochen bei einem Pensum von 100% => ca. 1 Monat)

    Einsendeaufgabe (4 Fragen): Für jede empirische Arbeit müssen folgende vier Fragen beantwortet werden.

    1) Forschungsfrage: Was ist die Forschungsfrage, die untersucht wird? (In einem Satz als Frage formuliert)

    2) Methode: Wie wird methodisch zur Beantwortung der Forschungsfrage vorgegangen? (3-5 Sätze)

    3) Resultate: Was sind die Resultate? (3-5 Sätze)

    4) Erkenntnisgewinn: Was ist der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn? (kritische Würdigung in 3-5 Sätzen)

    Neben dem Pflichtteil kann weiterführendes Übungsmaterial bereitgestellt werden. Das Lösen dieser Aufgaben ist freiwillig und fliesst nicht mit in die Berechnung des Arbeitsaufwandes für das Modul.

    Lektüre

    Wird vom Dozenten in Form von Buchkapiteln und Zeitschriftenartikeln zur Verfügung gestellt.

    (Stand FS22)

    Professor/in

    Porträtfoto von Nicolas Rothen
    Prof. Dr. Nicolas Rothen

    Assistent/in

    Portrait de Mariela Mihaylova
    MSc Mariela Mihaylova
    Porträtfoto von Alodie Rey-Mermet
    Dr. Alodie Rey-Mermet

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    Diese Modul beinhaltet:

    • Methoden der kognitiven Neurowissenschaften: Fokus Bildgebung (MRI, invasive Elektrophysiologie)

    • Emotion: Emotionsverarbeitung, Theorien der Entstehung von Emotionen, Interaktion von Emotion und andere kognitiver Prozesse (Lernen, Entscheidungsfindung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung)

    • Sprache: Kortikale Organisation der Sprachverarbeitung, Ventraler und dorsaler Pfad, Verarbeitung lexikaler, phonologischer und grammatikalischer Information im Broca-Areal

    • Bewusstsein: Neuronale Korrelate von Bewusstsein, bewusste und unbewusste kognitive Prozesse, freier Wille, Gesetz (Verantwortung, Schuld)

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Zeitschriftenartikel und Buchkapitel werden vom Dozenten zur Verfügung gestellt.

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Weiterführende Literatur wird ebenfalls vom Dozenten zur Verfügung gestellt.

    (Stand HS22)

    Professor/in

    Porträtfoto von Thomas Reber
    Prof. Dr. Thomas Reber

    Assistent/in

    Porträtfoto von Angelo Belardi
    Dr. Angelo Belardi

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    In diesem Modul werden Kenntnisse der wichtigsten neuroanatomischen Strukturen, ihrer Funktion bzw. ihrem Zusammenhang mit menschlichem Verhalten und Erleben erarbeitet.

    Hierbei werden einerseits die Gliederung, Entwicklung und Zusammensetzung des zentralen Nervensystems, sowie die kortikale und subkortikale Anatomie des Gehirns gelernt (strukturelle Neuroanatomie). Andererseits werden die wichtigsten Funktionen dieser Strukturen und deren Zusammenspiel erarbeitet (funktionelle Neuroanatomie). Das Zusammenspiel zwischen Funktion und Struktur wird anhand von klinischen Beispielen (kognitive Beeinträchtigungen nach Hirnverletzung) erläutert.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    • Trepel, M. (2021). Neuroanatomie. Struktur und Funktion (8. Auflage). München: Urban & Fischer in Elsevier.

    • Handouts, die als Ergänzung online zur Verfügung gestellt werden.

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    • Diverse Online-Ressourcen (interaktive Online-Atlanten, Apps, Übungsfragen).

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Portraitfoto von Dario Cazzoli
    PD Dr. Dario Cazzoli

    Assistent/in

    Dr. Aleksandra Eberhard-Moscicka

    Wahlmodule Schwerpunkt Arbeit und Wirtschaft

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    Das Modul behandelt zentrale Modelle zur beruflichen Entwicklung über die Lebensspanne. Im Fokus stehen unter anderem die Themen Berufswahl und Berufseinstieg, Methoden und Modelle der Personalentwicklung, sowie Vorbereitung und Übertritt in den Ruhestand. Zu den behandelten Themen werden theoretische Modelle, aktuelle Forschungsbefunde sowie Praxisansätze zur Förderung von beruflicher Entwicklung erarbeitet. Anhand von ausgewählter Literatur vertiefen und erweitern die Studierenden die behandelten theoretischen Inhalte. In

    Praxisprojekten, Übungen und Hausarbeiten werden ausgewählte Themen angewandt und vertieft.

    Lektüre

    Verschiedene Buchkapitel und Artikel auf Moodle.

    (Stand FS22)

    Dozent/in

    Porträtfoto von Andreas Hirschi
    Prof. Dr. Andreas Hirschi

    Assistent/in

    Dr. Julian Marciniak

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    Das Modul behandelt zentrale Modelle zur beruflichen Entwicklung über Führung, Arbeitsgestaltung, Motivation und Mitarbeiterbindung. Zu den behandelten Themen werden theoretische Modelle, aktuelle Forschungsbefunde sowie Praxisansätze zu den behandelten Themen erarbeitet. Anhand von ausgewählter Literatur vertiefen und erweitern die Studierenden die behandelten theoretischen Inhalte. In Praxisprojekten, Übungen und Hausarbeiten werden ausgewählte Themen angewandt und vertieft.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Verschiedene Buchkapitel und Artikel auf Moodle

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Verschiedene Artikel auf Moodle

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Porträtfoto von Andreas Hirschi
    Prof. Dr. Andreas Hirschi

    Assistent/in

    Dr. Julian Marciniak

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 5. oder 6. Semester
    Beschreibung

    Dieses Modul beinhaltet:

    1) Betriebliche Gesundheit in der Schweiz, BGM-Ansätze, Stress in der Arbeit, Burnout, Folgen der Arbeitsintensivierung

    2) Teamarbeit, Kooperation in Teams und Leistung, Konflikte, Entwicklung und Schulungen in Teams, Diversity

    3) Arbeitssicherheit, Arbeits- und Wegeunfälle in der Schweiz, Sicherheitsanalyse, Unfallursachen, Prävention

    4) Organisationsentwicklung (OE), Zielklärung, Rollenklärung, Typische Probleme und Lösungsansätze, neue Formen der Arbeit, Zukunft der Arbeit, Neue Arbeits- und Lernanforderungen

    Lektüre

    Als Basisliteratur entnehmen wir einzelne Kapitel aus dem Lehrbuch:

    Nerdinger, F. W., Blickle, G., & Schaper, N. (Hrsg.). (2019). Arbeits- und Organisationspsychologie (4., vollst. überarb. Aufl.). Springer Medizin Verlag. Buchkapitel aus weiteren Lehrbüchern ergänzen die Basisliteratur aus Nerdinger et al., 2019.

    Alle ausgewählten Kapitel werden elektronisch auf Moodle zur Verfügung gestellt. Für Interessierte der Arbeits- und Organisationspsychologie empfiehlt sich ein Kauf des Buches.

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Achim Elfering

    Assistent/in

    Dr. Cornelia Rolli Salathé
    Portrait de Yannik Faes
    Dr. Yannik Faes

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    In dem Modul wird menschliches Urteils- und Entscheidungsverhalten im ökonomischen Kontext betrachtet. Dabei wird aufgezeigt wann und wie menschliches Verhalten häufig von der klassischen ökonomischen Sichtweise abweicht. Zu den behandelten Themen werden theoretische Modelle, aktuelle Forschungsbefunde sowie die Praxisrelevanz erarbeitet. Anhand von ausgewählter Literatur vertiefen und erweitern die Studierenden die behandelten theoretischen Inhalte. In Fallstudien werden praktische Lösungsansätze basierend auf den theoretischen Grundlagen erarbeitet. Das erworbene Wissen wird anhand einer empirischen Studie weiter vertieft, indem die Studierenden eine eigenständige Fragestellung erarbeiten und mit Hilfe vorliegender empirischer Daten beantworten.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Verschiedene Buchkapitel und Artikel auf Moodle

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Verschiedene Artikel auf Moodle

    - Darstellung von Fallstudien auf Moodle

    - Datensatz einer empirischen Studie

    (Stand FS22)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Jörg Rieskamp

    Assistent/in

    Dr. Steve Heinke

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    Das Modul liefert eine Einführung zu menschlichem Konsum- und Entscheidungsverhalten. Dabei wird zunächst aufgezeigt, wie Konsumentscheidungen beschrieben werden können. Konsumenten müssen ihre Ziele kennen und die Wichtigkeit unterschiedlicher Ziele einschätzen können. Wenn die Attribute zur Messung der Ziele bekannt sind, können Konsumentscheidungen mit Hilfe von Nutzentheorien beschrieben und vorhergesagt werden.

    In der Veranstaltung wird dabei das Standardverfahren der Konsumforschung, die Conjoint Measurement Analyse, eingeführt und mit Hilfe von Fallbeispielen erprobt. In dieser Analyse wird die Wichtigkeit einzelner Produkteigenschaften aufgrund von Konsumentendaten ermittelt. Trotz der grossen praktischen Relevanz stösst die Analyse an ihre Grenzen, wenn Konsumenten von rationale nutzenmaximierenden Verhalten abweichen.

    Im zweiten Teil des Kurses wird die Relevanz psychologischer Forschung in dem Bereich der Konsumentenforschung aufgezeigt. Zum einen hat die fortschreitende Digitalisierung einen zunehmenden Einfluss auf das Konsumverhalten und die zugrunde liegenden psychologischen Prozessen. Zum anderen können menschliche Konsumentscheidungen durch Nudging-Methoden beeinflusst werden, um gesellschaftlich gewollte Veränderungen hervorzurufen.

    Zu den behandelten Themen werden theoretische Modelle, aktuelle Forschungsbefunde sowie praktische Anwendungen erarbeitet. Anhand von ausgewählter Literatur vertiefen und erweitern die Studierenden die behandelten Inhalte. In Fallstudien werden praktische Lösungsansätze basierend auf den theoretischen Grundlagen erarbeitet.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Verschiedene Buchkapitel und Artikel auf Moodle

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Verschiedene Artikel auf Moodle

    - Darstellung von Fallstudien auf Moodle

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Jörg Rieskamp

    Assistent/in

    Dipl. Psych. Dipl. Des. Gisa Wilkens

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 5. oder 6. Semester
    Beschreibung

    Zentrale Inhalte des Moduls sind die wissenschaftlichen und anwendungsbezogenen Grundlagen von Personalselektion und Organisationsdiagnose kennenzulernen. Dabei werden Prinzipien und Abläufe der Personalarbeit sowie unterschiedliche Verfahren (z.B. biographiebezogene, simulationsbezogene und personenbezogene) der Personalselektion detailliert besprochen. Es werden beispielsweise arbeitsplatzbezogene Persönlichkeitstests, Interviews und Assessment Center (AC) behandelt. Dabei wird klar, warum und wie bestimmte

    Selektionsverfahren in bestimmten Kontexten eingesetzt werden sollten. Ein weiterer Teil des Moduls behandelt Ziele, Risiken und mögliche Verfahren (z.B. Mitarbeiterbefragung) der Organisationsdiagnose. Nach der Belegung des Moduls haben die Studierenden somit einen grundlegenden und vertieften Eindruck zentraler Instrumente und Anwendungsfelder von Personalarbeit in Organisationen.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Verschiedene Lehrbuchkapitel und wissenschaftliche Artikel welche auf Moodle in elektronischer Form bereitgestellt werden

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Verschiedene wissenschaftliche Artikel auf Moodle

    Slidecasts via SwitchTube:

    - Inhalte des Moduls werden in Form von Slidecasts digital zur Verfügung gestellt und können durch die Studierende asynchron studiert werden

    (Stand FS22)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Daniel Spurk

    Assistent/in

    Portraitfoto von Julia Mühlhausen
    Dr. Julia Mühlhausen

    Wahlmodule Schwerpunkt Bildung und Gesundheit

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    Kern dieses Seminars ist das Verständnis der kognitionspsychologischen Grundlagen des Lernens. Universell verfügbare kognitive Funktionen (insbesondere das Arbeits- und Langzeitgedächtnis) sowie deren Entwicklung in der Kindheit werden ebenso thematisiert wie Quellen interindividueller Unterschiede. Dabei werden klassische Intelligenztheorien herangezogen und ihre kognitionspsychologische Weiterentwicklung thematisiert. Dabei kommt der Wissenspsychologie eine besondere Bedeutung zu, nämlich wie sich genetische Unterschiede auf kognitive Funktionen und damit auf die Intelligenz auswirken und wie Intelligenz das Lernen beeinflusst. Ebenfalls im Fokus steht, wie aus kognitionspsychologischer Sicht Potenziale und Grenzen des Lernens in unterschiedlichen Altersgruppen zu bewerten sind. Dabei werden die Altersstufen Säugling, Kleinkind, Vorschulkind, Primarschulkind,

    späte Kindheit, Jugendalter, frühes Erwachsenenalter, Erwachsenenalter, höheres Erwachsenenalter und hohes Erwachsenenalter diskutiert.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Stern, E., & Neubauer, A. (2013). Intelligenz-Große Unterschiede und ihre Folgen. DVA.

    - Stern, E. (2017). Individual differences in the learning potential of human beings. npj Science of Learning, 2(1), 2.

    - De Bruyckere, P., Kirschner, P. A., & Hulshof, C. D. (2015). Urban myths about learning and education. Academic Press.

    Basis- und Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Originalartikel aus wissenschaftlichen Zeitschriften werden im Laufe des Semesters zur Verfügung gestellt

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Elsbeth Stern

    Assistent/in

    Dr. Sonja Peteranderl

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 5. oder 6. Semester
    Beschreibung

    Im Seminar B1 wurden sowohl interne (Intelligenz) als auch externe (Sozialisierung) Einflussfaktoren auf das Lernen besprochen. Mit dem Ansatz Nature via Nurture wurde die Basis und für das Verständnis von individuellen Unterschieden in Lernprozessen gelegt. In diesem Seminar (B2) wird der Fokus auf das Lernen in Anwendungskontexten sein. Wie sollten Lernumgebungen beschaffen sein, damit sie von Schülerinnen und Schülern genutzt werden? Wie versetzt man die Lernenden in eine lernwirksame emotionale und motivationale Lage? Es werden weit verbreitete Fehlvorstellungen über lernwirksamen Unterricht im bildungspolitischen Kontext diskutiert. Zur Vorbereitung soll ein für Lehrpersonen geschriebenes Buch gelesen werden (Greutmann, Saalbach, Stern). Die Studierenden wählen ein Vertiefungsthema und lesen dazu Originalliteratur. Bei allen Arbeiten werden forschungsmethodische Fragen behandelt. In Kleingruppen arbeiten sich die Studierenden in das Lernen in einem bestimmten Gebiet ein und stellen dies in den Online-Veranstaltungen (via Zoom) vor.

    Übersicht Online-Veranstaltungen B2:

    OV1: Urban Myths: Studierende präsentieren und diskutieren kurze Artikel, Fragen zum Buch «Professionelles Handlungswissen von L&L» werden behandelt.

    OV2: Die Studierenden stellen die von ihnen ausgewählten Vertiefungsartikel vor.

    OV3: Lernen in unterschiedlichen Kontexten und Gebieten (Input Studierende und Dozierende)

    OV4: Lernen in unterschiedlichen Kontexten und Gebieten (Input Studierende und Dozierende)

    Lektüre

    Pflichtliteratur

    - De Bruyckere, P., Kirschner, P. A., & Hulshof, C. D. (2015). Urban myths about learning and education.

    Academic Press.

    - Greutmann, P., Saalbach, H. Stern, E. (2020). Professionelles Handlungswissen für Lehrerinnen und Lehrer. Stuttgart: Kohlhammer.

    - Mähler, C., & Stern, E. (2006). Transfer. In Handwörterbuch Pädagogische Psychologie (pp. 782-793). Beltz.

    - Hofer, S. I., Schumacher, R., Rubin, H., & Stern, E. (2018). Enhancing physics learning with cognitively activating instruction: A classroom intervention study. Journal of Educational Psychology.

    - Rost, D.H. (2013). Interpretation und Bewertung pädagogisch-psychologischer Studien: Eine Einführung. UTB

    (Stand FS22)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Elsbeth Stern

    Assistent/in

    Dr. Sonja Peteranderl

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 5. oder 6. Semester
    Beschreibung

    Der Besuch des Moduls befähigt die Studierenden, die Bedeutung sozial-emotionaler und sozio-moralischer Kompetenzen für Entwicklung und Lernen der Schüler*innen unter Bezugnahme auf eine Lebensspannen-Perspektive Fachpersonen (z.B. Lehrpersonen) sowie Lai*innen (z.B. Eltern) zu erklären und grundlegende Fragen mit ihnen diskutieren.

    Sozio-emotionale und sozio-moralische Kompetenzen sind ein Schlüsselfaktor für erfolgreiche Entwicklung und Lernen, sowohl in schulischen als auch in ausserschulischen Settings. Aus einer Perspektive der Entwicklung über die Lebensspanne werden zentrale, für den schulischen Bereich relevante Themenbereiche beleuchtet. Nach einer Einführung in zentrale Konzepte (Lebensspannen-Entwicklung, Wohlbefinden und «flourishing», Lernen und Emotionen) werden grundlegende sozio-emotionale und sozio-moralische Kompetenzen im Rahmen des SEL (social emotional learning) Framework sowie deren Bedeutung für Entwicklung und Lernen im schulischen Kontext thematisiert. Anschliessend wird der Fokus auf die Lehrpersonen und den Einfluss deren sozio-emotionalen und soziomoralischen Kompetenzen auf Outcomes seitens der Schüler*innen gelegt. Auf dieser Grundlage werden Aggression und Mobbing aus einer sozial-ökologischen Perspektive thematisiert, welche alle Akteur*innen und Ebenen des schulischen Kontextes miteinbezieht. Anschliessend lernen die Studierenden schulbasierte Präventions- und Interventionsansätze bezüglich SEL kennen und befassen sich als Vertiefung mit der Prävention von Mobbing. Als Abrundung werden kritische Perspektiven zu SEL und deren Förderung thematisiert und offene Fragen diskutiert.

    Die Studierenden erarbeiten sich durch kritische Lektüre und Bearbeitung der Grundlagenliteratur und damit verbundenen Aufgabenstellungen ein konzeptuelles Fundament, welches die Basis für ein eigenes qualitatives Erkundungsprojekt (theoretisch oder empirisch) bildet. Die Studierenden entwickeln und bearbeiten dazu in Gruppen eine qualitative Fragestellung. Sie halten den Status Quo ihrer Erkenntnisse auf einem wissenschaftlichen Poster fest und präsentieren dieses im Rahmen eines online-Poster-Symposiums.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    1. Einführung: Sozio-emotionale und sozio-moralische Kompetenzen

    - Denham, S., Warren, H., von Salisch, M., Benga, O., Chin, J.-C., & Geangu, E. (2011). Emotions and social development in childhood. In P. K. Smith & C. H. Hart (Eds.), Childhood social development (pp. 413-433). Malden, MA: Blackwell

    - Hascher, T. (2010). Learning and emotion: Perspectives for theory and research. European Educational Research Journal, 9(1), 13–28. doi.org/10.2304/eerj.2010.9.1.13

    - Ryan, R. M., & Deci, E. L. (2001). On happiness and human potentials: A review of research on hedonic and eudaimonic well-being. Annual Review of Psychology, 52(1), 141–166. doi:10.1146/annurev.psych.52.1.141

    - Sigelman, C. K., & Ryder, E. A. (2012). Human development across the life span (7th, international ed.). Belmont, CA: Wadsworth, Cengage Learning. Daraus Auszug aus Kapitel 1 (S. 13-25)

    - Sugarman, L. (2001). Life-span development. Frameworks, accounts and strategies (2nd. ed.). Hove: Psychology Press. Daraus: Auszüge aus Kapitel 1 (S. 11-24)

     

    2. Sozio-emotionale und sozio-moralische Kompetenzen von Lehrpersonen

    - Collie, R. J., & Perry, N. E. (2019). Cultivating teacher thriving through social–emotional competence and its development. The Australian Educational Researcher, 46(4), 699–714. doi:10.1007/s13384-019-00342-2

    - Hamre, B. K., & Pianta, R. C. (2001). Early teacher–child relationships and the trajectory of children's school outcomes through eighth grade. Child Development, 72(2), 625-638.

    - Mey, G. & Mruck, K. (2010). Handbuch qualitative Forschung in der Psychologie. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Daraus Kapitel «Design» (S. 225-237).

    - Jennings, P. A., & Greenberg, M. T. (2009). The prosocial classroom: Teacher social and emotional competence in relation to student and classroom outcomes. Review of Educational Research, 79(1), 491–525. doi.org/10.3102/0034654308325693

     

    3. Aggressives Verhalten von Schüler*innen

    - Coyne, S. M., Nelson, D. A., & Underwood, M. (2011). Aggression in children. In P. K. Smith, & C. H. Hart (Eds.), Childhood social development (pp. 491-509). Malden, MA: Blackwell

    Salmivalli, C. (2010). Bullying and the peer group: A review. Aggression and Violent Behavior, 15(2), 112–120.

    - Hymel, S., McClure, R., Miller, M., Shumka, E., & Trach, J. (2015). Addressing school bullying: Insights from theories of group processes. Journal of Applied Developmental Psychology, 37, 16–24. doi:10.1016/j.appdev.2014.11.008

     

    4. Schulbasierte Prävention und Intervention

    -Gaffney, H., Farrington, D. P., & Ttofi, M. M. (2019). Examining the effectiveness of school-bullying intervention programs globally: A meta-analysis. International Journal of Bullying Prevention, 1(1), 14–31. doi:10.1007/s42380-019-0007-4

    -Taylor, R. D., Oberle, E., Durlak, J. A., & Weissberg, R. P. (2017). Promoting positive youth development through school-based social and emotional learning interventions: A meta-analysis of follow-up effects. Child Development, 88(4), 1156–1171. doi:10.1111/cdev.12864

    - Voegler-Lee, M. E., & Kupersmidt, J. B. (2011). Intervening in childhood social development. In P. K. Smith, & C. H. Hart (Eds.), Childhood social development (pp. 605-625). Malden, MA: Blackwell

     

    5. Kritische Perspektiven und offene Fragen

    - Hoffman, D. M. (2009). Reflecting on social emotional learning: A critical perspective on trends in the United States. Review of Educational Research, 79(2), 533–556. doi.org/10.3102/0034654308325184

    - Tolan, P. (2014). Future directions for positive development intervention research. Journal of Clinical Child & Adolescent Psychology, 43(4), 686–694. doi:10.1080/15374416.2014.936604

    - Ziemes, J. & Gutzwiller-Helfenfinger, E. (2019). Children’s rights and educational psychology. European Psychologist, 24(2), 169-179. doi.org/10.1027/1016-9040/a000373Gutz

     

    Vertiefungsliteratur (freiwillig, für Literaturzusammenfassung und/oder Erkundungsprojekt):

    1. Einführung: Sozio-emotionale und sozio-moralische Kompetenzen

    - Eisenberg, N., Morris, A. S., & Spinrad, T. L. (2006). Emotion-related regulation: The construct and its measurement. In D. M. Teti (Ed.), Handbook of research methods in developmental science (pp. 423-442). Malden, MA: Blackwell.

    - Howell, A. J. (2009). Flourishing: Achievement-related correlates of students’ well-being. The Journal of Positive Psychology, 4(1), 1–13. doi:10.1080/17439760802043459

    - Huppert, F. A. (2009). Psychological well-being: Evidence regarding its causes and consequences. Applied Psychology: Health and Well-Being, 1(2), 137–164. doi:10.1111/j.1758-0854.2009.01008.x

     

    2. Sozio-emotionale und sozio-moralische Kompetenzen von Lehrpersonen

    - Bierman, K. L. (2011). The promise and potential of studying the “invisible hand” of teacher influence on peer relations and student outcomes: A commentary. Journal of Applied Developmental Psychology, 32(5), 297–303.doi:10.1016/j.appdev.2011.04.004

    - Farmer, T. W., McAuliffe Lines, M., & Hamm, J. V. (2011). Revealing the invisible hand: The role of teachers in children's peer experiences. Journal of Applied Developmental Psychology, 32(5), 247–256.doi:10.1016/j.appdev.2011.04.006

     

    3. Aggressives Verhalten von Schüler*innen

    - Gutzwiller-Helfenfinger, E. (2018). Not unlearning to care – positive moral development as a cornerstone of nonkilling. Journal of Peace Education, 15(3) 1–21. doi:10.1080/17400201.2018.1535472

    - McKown, C., Gumbiner, L. M., Russo, N. M., & Lipton, M. (2009). Social-emotional learning skill, self-regulation, and social competence in typically developing and clinic-referred children. Journal of Clinical Child & Adolescent Psychology, 38(6), 858–871. doi:10.1080/15374410903258934

     

    4. Schulbasierte Prävention und Intervention

    - O'Brennan, L. M., Waasdorp, T. E., & Bradshaw, C. P. (2014). Strengthening bullying prevention through school staff connectedness. Journal of Educational Psychology, 106(3), 870.

    Yang, W., Datu, J. A. D., Lin, X., Lau, M. M., & Li, H. (2019). Can early childhood curriculum enhance social-emotional competence in low-income children? A meta-analysis of the educational effects. Early Education and Development, 30(1), 36–59. doi:10.1080/10409289.2018.1539557

    - Lane, K. L., Kalberg, J. R., & Shepcaro, J. C. (2009). An examination of the evidence base for function-based interventions for students with emotional and/or behavioral disorders attending middle and high schools. Exceptional Children, 75(3), 321–340.

     

    5. Kritische Perspektiven und offene Fragen

    - Bradley, R., Doolittle, J., & Bartolotta, R. (2008). Building on the data and adding to the discussion: The experiences and outcomes of students with emotional disturbance. Journal of Behavioral Education, 17(1), 4–23. doi:10.1007/s10864-007-9058-6

    - Corcoran, R. P., Cheung, A. C.K., Kim, E., & Xie, C. (2018). Effective universal school-based social and emotional learning programs for improving academic achievement: A systematic review and meta-analysis of 50 years of research. Educational Research Review, 25, 56–72. doi:10.1016/j.edurev.2017.12.001

    (Stand HS21)

    Dozent/in

    Prof. Dr. Eveline Gutzwiller-Helfenfinger

    Assistent/in

    Dr. Tatiana Diebold

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    Dieses Modul vermittelt ausgewählte theoretische und methodische Ansätze der Gesundheitspsychologie mit einem Fokus auf der Gesundheitsverhaltensänderung. Wichtige Theorien und Modelle werden im Selbststudium anhand von Leseaufträgen erarbeitet und in der Online-Veranstaltung vertieft und reflektiert. Dazu gehört auch die kritische Auseinandersetzung mit den Theorien und die Anwendung im Hinblick auf eine Förderung des Gesundheitsverhaltens. Die Studierenden lernen im Weiteren ein systematisches Methodeninventar von

    Verhaltensänderungstechniken kennen, die sogenannten Behavior Change Techniques (BCTs). Die Studierenden entwickeln exemplarisch ein Interventionskonzept gemäss den sechs Stufen des Intervention Mappings (IM) (Kok, Peters, & Ruiter, 2017) für ein spezifisches Gesundheitsverhalten ihrer Wahl. Das eigene Konzept wird im Rahmen der letzten beiden Online-Veranstaltungen kurz vorgestellt und in Form einer schriftlichen Arbeit dokumentiert.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Ausgewählte Grundlagen- und Kerntexte mit gezielten Leseaufträgen (Literatur wird auf Moodle bereitgestellt)

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Bartholomew Eldredge, L.K., Markham, C.M., Ruiter, R.A.C., Fernández, M.E., Kok, G., & Parcel, G.S. (2016). Planning health promotion programs: An Intervention Mapping approach (4th edition). Hoboken, NJ: Wiley.

    - Brinkmann, R. (2014). Angewandte Gesundheitspsychologie. Hallbergmoos: Pearson.

    - Knoll, N., Scholz, U., & Rieckmann, N. (2017). Einführung in die Gesundheitspsychologie (4. Auflage). München: Reinhardt.

    - Schermer, F.J., Weber, A., Drinkmann, A., & Jungnitsch, G. (2005). Methoden der Verhaltensänderung: Basisstrategien. Stuttgart: Kohlhammer.

    - Schwarzer, R. (2004). Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Einführung in die Gesundheitspsychologie (3. Auflage). Göttingen: Hogrefe.

    (Stand FS22)

    Dozent/in

    Dr. Daniel Hausmann-Thürig

    Assistent/in

    M Sc Elaine Schmid

    ECTS-Punkte5
    DurchführungHerbstsemester
    ZielgruppeStudierende im 1. oder 2. Semester
    Beschreibung

    Soziale Beziehungen sind eng mit unserer Gesundheit verknüpft. Zufriedenstellende Beziehungen gehen mit einem glücklicheren und längeren Leben einher. Auf der anderen Seite führen Aspekte wie Einsamkeit oder chronische Konflikte zu schlechterem Wohlbefinden. Dieses Modul gibt einen Überblick über verschiedene Beziehungstypen (Bsp. Familiäre Beziehungen, Arbeitsbeziehungen) und Beziehungsprozesse, die relevant für Gesundheit und Wohlbefinden sind. So sind beispielsweise in Partnerschaften Interaktionsprozesse wie Konfliktlösung und Unterstützung sehr relevant. Studierende lernen diese Prozesse näher kennen und verstehen die damit verbundenen psychologischen und biologischen Mechanismen, die zu positiven oder negativen Konsequenzen für die Beteiligten, ihre Beziehung, und ihre soziale Umwelt führen. Nach einer eingehenden Auseinandersetzung mit Theorien und Anwendungsansätzen erarbeiten die Studierenden ein Interventionsprojekt, mit dem Ziel einen oder mehrere Gesundheitsparameter nachhaltig zu beeinflussen. Dabei legen die Studierenden den Fokus auf einen Beziehungstypus ihrer Wahl (Bsp. familiäre Beziehungen, intime Partnerschaften, Beziehungen am Arbeitsplatz, Beziehungen in einem spezifischen Kontext oder Problemumfeld). Über die gesamte Kursdauer sind zwei virtuelle Kleingruppentreffen vorgesehen.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    - Asendorpf, R., Banse, R., & Neyer, F. J. (2017). Psychologie der Beziehung. Bern: Hogrefe.

    - Newman, M. L., & Roberts, N. A., (2013). Health and Social Relationships: The Good, the Bad, and the Complicated. Washington, DC: American Psychological Association.

    - Die relevanten Kapitel aus diesen beiden Büchern sowie die weitere Pflichtliteratur wird auf Moodle (als PDF) zur Verfügung gestellt.

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    Weiterführende Literatur wird von den Dozierenden zur Verfügung gestellt (PDF auf Moodle).

    (Stand HS22)

    Dozent/in

    Porträtfoto von Dominik Schöbi
    Prof. Dr. Dominik Schöbi

    Assistent/in

    Portraitfoto von Tamara Luginbühl
    Dr. Tamara Luginbühl

    ECTS-Punkte5
    DurchführungFrühjahrssemester
    ZielgruppeStudierende im 3. oder 4. Semester
    Beschreibung

    Im Modul wird das Thema Stress und dessen Einfluss auf unser psychisches und physisches Wohlbefinden anhand der zentralen Stresstheorien erläutert. Die Grundlagen der Stressregulation werden aufgezeigt und die Bedeutung von Stress für verschiedene psychische Funktionen, wie Gedächtnis und Stimmungsregulation sowie dessen Zusammenhang mit psychischen und physischen Gesundheitsproblemen erläutert. In einem zweiten Teil wird der Frage nachgegangen, wann Stress gesundheitsschädigend ist und es werden Möglichkeiten diskutiert wie wir selbst im Sinne der Prävention die psychische und physische Stressreaktion beeinflussen können. Weiter wird ein Stressbewältigungsprogramm und ein Programm zur Förderung psychosozialer Gesundheitsressourcen vorgestellt und die Module aktiv geübt. Weiter wird der Frage nachgegangen inwiefern sich Programme zur Resilienzförderung von Programmen zur Stressbewältigung konzeptuell unterscheiden.

    Lektüre

    Pflichtliteratur:

    Ausgewählte Kapitel und Kerntexte aus den folgenden Büchern werden auf Moodle bereitgestellt:

    - Kaluza, G. (2018). Stressbewältigung. Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsförderung (4., neu bearb. Aufl.). Springer.

    - Kaluza, G. (2014). Salute! Was die Seel stark macht. Programm zur Förderung psychosozialer Gesundheitsressourcen (2. Aufl.). Klett-Cotta.

    Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

    - Zusätzliche Artikel auf Moodle ersichtlich

    (Stand FS22)

    Dozent/in

    Dr. Leila Maria Soravia

    Assistent/in

    BSc Miranda Germann

    Noch Fragen?

    Unsere Student Manager sind für Sie da!