Prof. Dr. Michael Kurschilgen, Assistenzprofessor in Wirtschaft der FernUni Schweiz, hat kürzlich einen Artikel über die Dynamiken der Meinungsbildung, insbesondere zum Thema Impfungen, veröffentlicht. Er und seine Kollegen Johannes Müller und Aurélien Tellier von der Technischen Universität München entwickeln darin ein mathematisches Modell, das es erlaubt, diese Dynamiken besser zu verstehen und politische Handlungsoptionen zu evaluieren.
Das Forscherteam zeigt, dass die menschliche Neigung, vorwiegend mit Personen zu interagieren, die einem ähnlich sind, und Informationen zu ignorieren, die dem eigenen Weltbild widersprechen, zur Entstehung von Echokammern führen kann, in die unbequeme Fakten kaum eindringen können.
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