Unser aktuelles Projekt hat zum Ziel, psycho-pädagogische Tools auf der Grundlage von Gesellschaftsspielen zu entwickeln, um die sozio-emotionale Entwicklung von Jugendlichen zu unterstützen. Die spielerischen und interaktiven Tools auf der Grundlage selbstentworfener Brettspiele sollen positive Emotionen und die Emotionsregulation fördern. Darüber hinaus untersuchen wir den Wert der neuen, von unserem Team entwickelten Gesellschaftsspiele (chEERS-Spiele) als Instrument zur Messung emotionaler Kompetenzen zu erfassen.

Studie 1: Sozio-emotionale Kompetenzen und schulische Leistungen bei Jugendlichen: Vergleichende Bewertung von Achtsamkeitsmeditation, Improvisationstheater und Gesellschaftsspielen in der Schule (IMAGINE-Projekt)
Als Reaktion auf die Schweizer Bildungsinitiative zur Stärkung der sozio-emotionalen Kompetenzen von Jugendlichen im schulischen Kontext wurde 2020 eine erste Studie in Zusammenarbeit mit Professor David Sander von der Universität Genf (auch Dozent bei FernUni Schweiz) gestartet. Diese Studie wurde am Centre de Formation Pré-professionnelle (CFPP) sowie an zwei Schulen von "Culture Générale" (Ecole de Culture Générale - ECG) in Genf mit Unterstützung des CFPP-Schulleiters Pascal Edwards durchgeführt. Ziel war es, drei Interventionen (Achtsamkeitsmeditation, Improvisationstheater und Gesellschaftsspiele mit Schwerpunkt auf emotionale Kompetenzen) zu vergleichen und zu validieren und ihre Wirksamkeit hinsichtlich intrapersonellen (z. B. Emotionsregulation, Stressmanagement) und interpersonellen Fähigkeiten (z. B. Empathie, Konfliktmanagement) von Jugendlichen zu testen. Wir haben auch die Auswirkungen auf das allgemeine Funktionieren (z. B. Fehlzeiten, schulische Leistungen) untersucht.

Die vom chEERS-Labor entwickelten chEERS-Spiele wurden als Hauptinstrumente in der von Alexandra Zaharia durchgeführten psychoedukativen Gesellschaftsspiel-Intervention eingesetzt. Drei Masterstudierende der Psychologie an der FernUni Schweiz haben im Rahmen ihres Praktikums im chEERS Lab zu diesem Projekt beigetragen, ebenso wie Giona Di Poi, Forschungs- und Lehrassistentin an der FernUni Schweiz. So wurden die chEERS-Spiele auf Akzeptanz, Durchführbarkeit und Wirksamkeit geprüft. Weitere Informationen zu diesem Gemeinschaftsprojekt findest du hier: https://www.unige.ch/cisa/research/current-specific-research-projects/imagine/

Studie 2: Gesellschaftsspiele und emotionale Kompetenzen bei Vorschulkindern (10-12 Jahre)
Ziel dieser Studie war es, das Potenzial der neuen Gesellschaftsspiele als Instrumente zur Messung emotionaler Kompetenzen, nämlich die Emotionserkennung, Emotionsdifferenzierung und Emotionsregulierung, zu untersuchen. Diese zweite Studie fand in einer Schule im Kanton Wallis statt und wurde von Alexandra Zaharia durchgeführt. Drei Masterstudierende der Psychologie an der FernUni Schweiz haben im Rahmen ihres Praktikums oder ihrer Masterarbeit im chEERS Lab zu dieser Forschung beigetragen, ebenso wie Anouk Papon, Forschungs- und Lehrassistentin an der FernUni Schweiz. 

Wenn Sie mehr erfahren möchten, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren: alexandra.zaharia@unidistance.ch oder 022 379 09 25.

Dauer des Projekts

01.09.2018 - 31.12.2022

Mitarbeiter

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MSc Alexandra Zaharia FSP Psychologist, Research Assistant in the faculty of psychology at UniDistance Suisse, Doctoral Student in Special Education at the Institute of Special Education at the University of Fribourg and member of the chEERS Lab
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Prof. Dr. Andrea Samson Associate professor in the faculty of psychology, UniDistance Suisse, SNF-funded Professor at the Institute of Special Education at the University of Fribourg and director of the chEERS Lab
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Prof. Dr. David Sander Full professor in the Faculty of Psychology and Educational Sciences at the University of Geneva, and Director of the Swiss Center for Affective Sciences at the University of Geneva
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Nathalie Mela Research Associate at the Swiss Center for Affective Sciences at the University of Geneva
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Gwladys Rey Research Associate at the Swiss Center for Affective Sciences at the University of Geneva

Finanzierung