Studienaufbau

Der Studiengang umfasst 14 Module mit Wahlmöglichkeit. Davon müssen 9 Module belegt und bestanden werden:

  • Pflichtmodule müssen von allen Studierenden belegt und bestanden werden (20 ECTS).
  • Bei den Wahlmodulen haben die Studierenden die Wahl aus 12 Modulen, von denen 7 bestanden werden müssen (70 ECTS).

Das Studium beginnt jeweils im Frühjahrs- und im Herbstsemester.

Die Studierenden können grundsätzlich frei wählen, wann sie welches Modul besuchen. Diese zeitliche Wahlfreiheit wird allerdings dadurch eingeschränkt, dass nicht in jedem Semester alle Module angeboten werden.

Weitere Details finden Sie in der Übersicht über das Modulangebot.

Modulbelegung

Pro Semester können die Studierenden maximal zwei neue Module belegen, zuzüglich den nicht bestanden Modulen.

Pflichtmodule

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Das Modul Internationales Privatrecht mit Vertiefung Familienrecht wird ab HS23 eingeführt. Detaillierte Informationen folgen.

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Dozent/in

Porträtfoto von Rodrigo Rodriguez
Prof. Dr. Rodrigo Rodriguez

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Das Modul Internationales Privatrecht mit Vertiefung Handelsrecht wird ab HS22 eingeführt. Detaillierte Informationen folgen.

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Dozent/in

Prof. Dr. Gerald Mäsch

Assistent/in

Porträtfoto von Alexander Finger
MLaw Alexander Finger

ECTS-Punkte10
DurchführungFrühjahrssemester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Gegenstand des Kurses ist das schweizerische Strafprozessrecht, insbesondere die Schweizerische Strafprozessordnung (StPO). Im Vordergrund steht eine Vermittlung der Grundlagen (Rechtsquellen, Behördenorganisation, Prozessmaximen und der Ablauf des ordentlichen Strafverfahrens).

Darüber hinaus werden weitere Kernbereiche des Strafprozessrechts behandelt, namentlich das Beweisrecht (inkl. Beweiswürdigung), die Zwangsmassnahmen, die besonderen Verfahren und die Rechtsmittel.

Anhand von Übungsfällen wird der Stoff veranschaulicht und vertieft. Am Ende des Kurses sollen die Studierenden in der Lage sein, konkrete strafprozessuale Probleme zu lösen.

 

Aus dem Inhalt:

• Rechtsquellen

• Prozessmaximen

• Behördenorganisation

• Zuständigkeit

• Allgemeine Verfahrensregeln

• Prozessbeteiligte

• Beweismittel und Beweiswürdigung

• Zwangsmassnahmen

• Prozessvoraussetzungen

• Ordentliches / Besondere Verfahren

• Rechtsmittel

• Verfahrenskosten, Entschädigung und Genugtuung

• Rechtskraft

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Pflichtliteratur:

C. RIEDO/G. FIOLKA/M.A. NIGGLI: Strafprozessrecht sowie Rechtshilfe in Strafsachen, Basel 2011. ISBN: 978-3-7190-3018-6

Zusatzliteratur / weiterführende Literatur:

Einschlägige BGE

(Stand FS22)

Dozent/in

Prof. Dr. Christof Riedo

Assistent/in

MLaw Lara Viviroli
MLaw Jasmin Meile

Wahlmodule (7 aus 12)

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

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(Stand HS22)

Dozent/in

Prof. Dr. Jonas Weber

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Was ist die Natur oder der Charakter des Rechts? Kann es Recht ohne Moral geben? Oder kann es gerade nur Recht ohne Moral geben? Und die Gerechtigkeit? Rechtsphilosophische und -theoretische Überlegungen zu diesen fundamentalen Fragen, denen sich jeder Rechtsarbeiter zu stellen hat, stehen im Zentrum des Moduls.

In den 4 Präsenzveranstaltungen werden folgende Themen behandelt.

• Rechtsphilosophie/-theorie – was ist das?

• Gesetz oder Entscheidung? (Virtuelle Klasse 1: Besprechung eines ausgewählten Textes)

• Rechtmäßigkeit oder Kritik? (Virtuelle Klasse 2: Besprechung eines ausgewählten Textes)

• Gehorsam oder Charakter?

Lektüre

Rechtsphilosophie/Rechtstheorie – was ist das?

- HEINRICH VON KLEIST, Michael Kohlhaas (1810)

- HEINRICH VON KLEIST, Der Zweikampf (1811)

- VON JHERING R., Der Kampf ums Recht

Gesetz – oder Entscheidung?

- WILLIAM SHAKESPEARE, Der Kaufmann von Venedig (1596-1598)

- VON JHERING R., Über die Entstehung des Rechtsgefühls

Rechtmäßigkeit– oder Kritik?

- FRANZ KAFKA, In der Strafkolonie, 1919 (1914)

- FRANZ KAFKA, Der Prozess (1925)

- LUHMANN N., Gerechtigkeit in den Rechtssystemen der modernen Gesellschaft

Gehorsam – oder Charakter?

- Honoré de Balzac, Oberst Chabert (1832)

- Urteil LG Köln 151-ns-169-11-beschneidung 12/18

Weitere Literatur auf Moodle.

(Stand FS21)

Dozent/in

Prof. Dr. Rainer Maria Kiesow

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Das Modul Steuerrecht wird ab FS23 eingeführt. Detaillierte Informationen folgen.

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ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Mehr als 50 Prozent aller Strafurteile in der Schweiz betreffen Strassenverkehrsdelikte, und auch die Fallzahlen der Betäubungsmitteldelikte übertreffen diejenigen vieler Tatbestände des Strafgesetzbuches. In der Praxis der Strafbehörden, aber auch in der Strafverteidigung spielen diese beiden Gebiete des Nebenstrafrechts daher eine bedeutende Rolle.

Das Modul «Strassenverkehr und Betäubungsmittel» widmet sich vorwiegend den wichtigsten Straftatbeständen des Strassenverkehrsrechts (Art. 90 ff. SVG) und des Betäubungemittelrechts (Art. 19 ff. BetmG) sowie den Grundzügen der beiden Erlasse (z.B. Verkehrsregeln, Verordnungsrecht). Der Kurs stellt aber auch Bezüge zum Kernstrafrecht und zum Verwaltungsrecht her.

Lektüre

Das Skriptum zum Kurs wird online zur Verfügung gestellt.

(Stand HS21)

Dozent/in

Porträtfoto von Gerhard Fiolka
Prof. Dr. Gerhard Fiolka

Assistent/in

Portraitfoto von Erik Najdl
MLaw Erik Najdl

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Behandelt werden in diesem Einführungskurs ins Sozialversicherungsrecht allgemeine begriffliche und konzeptionelle Voraussetzungen des Sozialversicherungsrechts. Ein geschichtlicher Überblick soll aufzeigen, wie das dichte und auf den ersten Blick undurchdringbare „Dickicht“ der verschiedenen Sozialversicherungszweige entstanden ist. Die Vorstellung der verschiedenen Zweige, namentlich der

• Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)

• Invalidenversicherung (IV)

• Ergänzungsleistungen (EL)

• Beruflichen Vorsorge (BVG)

• Krankenversicherung (KV)

• Unfallversicherung (UV)

sowie der übrigen Sozialversicherungen mit ihren wichtigsten Begriffen und Rechtsquellen soll dieses Dickicht lichten helfen. Wo nötig wird das Zusammenspiel der verschiedenen Sozialversicherungszweige aufgezeigt. Daneben sollen politische Fragestellungen in Bezug auf die heutige und künftige Ausgestaltung der Sozialversicherungen nicht zu kurz kommen.

Lektüre

Pflichtliteratur:

- GUSTAVO SCARTAZZINI/MARC HÜRZELER, Bundessozialversicherungsrecht, 4. Aufl., Helbing & Lichtenhahn: Basel 2012 (ISBN 978-3-7190-3071-1)

- Stefan Keller, Textsammlung Sozialversicherungsrecht, 2. Aufl., hep Verlag: Bern 2019 (ISBN 978-3-0355-1551-0)

Ergänzende Literatur:

- THOMAS LOCHER/THOMAS GÄCHTER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl., Stämpfli: Bern 2014 (ISBN 978-3-7272-8692-6).

- UELI KIESER, Schweizerisches Sozialversicherungsrecht, 2. Aufl., Dike: Zürich/St. Gallen 2017 (ISBN: 978-3-03751-859-5)

(Stand HS21)

Dozent/in

Dr. Stefan Keller

Assistent/in

MLaw Annina Wyss

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

In den vergangenen Jahren hat das Wirtschaftsstrafrecht auch in der Praxis immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wer wirtschaftliche Aktivitäten entfaltet, ist mit einer Vielzahl komplexer Regelungen konfrontiert, die immer öfter auch eine strafrechtliche Dimension haben. Geboten wird ein Überblick über die wichtigsten Formen der Wirtschaftskriminalität (Vermögensdelikte, Geldwäscherei, Korruption, Steuerdelikte, Finanzierung des Terrorismus, etc.). Behandelt wird aber auch das Wettbewerbsstrafrecht (namentlich das Kartellstrafrecht) sowie das Unternehmensstrafrecht. Schliesslich wird das Verhältnis von Strafrecht zu Verwaltungsrecht analysiert und Schwierigkeiten desVerwaltungsstrafrechts diskutiert.

Lektüre

JÜRG-BEAT ACKERMANN/GÜNTHER HEINE (Hrsg.), Wirtschaftsstrafrecht der Schweiz, Hand- und Studienbuch, 2. Auflage, Bern 2021

zu einzelnen Themen: Entscheide und Aufsätze

(Stand FS22)

Dozent/in

Prof. Dr. Marcel Alexander Niggli

Assistent/in

MLaw Stefanie Bernet

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Infos folgen

Lektüre

Pflichtliteratur:

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(Stand HS22)

Dozent/in

Prof. Dr. iur. Sabine Kilgus

Assistent/in

MLaw Gabriele Bonetti

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Ausgangspunkt des Master-Moduls ist das Familienvermögensrecht bzw. die vermögensrechtlichen Scheidungsfolgen, mit dem an die Bachelor-Veranstaltung des Moduls 17 „Familien- und Erbrecht“ angeknüpft wird. Fragen des Familienvermögensrechts aktualisieren sich häufig erst bei Auflösung einer Ehe durch Scheidung (oder Tod). Dabei tangiert die Scheidung eine Reihe von Rechtsgebieten, wie etwa das eheliche Güterrecht, die berufliche und private Vorsorge, den nachehelichen Unterhalt, allenfalls den Kindesunterhalt, welche es nicht isoliert, sondern nur im Kontext zu betrachten gilt.

Lektüre

Literatur:

HAUSHEER/GEISER/AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 6. Auflage, Bern 2018

Zur vertiefenden Lektüre werden diverse Aufsätze zu den einzelnen Präsenzveranstaltungen beziehungsweise Themenkomplexen via moodle-Plattform zur Verfügung gestellt.

 

Gesetzestexte:

Gesetzestexte ZGB, FZG, etc. (enthalten in: Texto Gesetzesausgabe – Schweizerisches Zivilgesetzbuch und Nebenerlasse, 13. Auflage, Basel 2021

und

die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO)

 

(Stand FS22)

Dozent/in

Dr. Christophe A. Herzig

Assistent/in

Porträtfoto von Daniel Heimann
lic. iur. Daniel Heimann

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Das Ende krönt das Werk! Mit einer vorausschauenden Nachlassplanung sorgen wir dafür, dass das ersparte Vermögen den Wünschen entsprechend weitergegeben oder für einen wohltätigen Zweck eingesetzt wird. Damit dies tatsächlich geschieht, müssen Vorkehrungen für den Nachlass getroffen werden. Bei der Nachlassplanung sind zahlreiche rechtliche und tatsächliche Fragen zu klären. Wir stellen die Nachlassplanung als Querschnittsfach in seinen vielfältigen Facetten dar. Uns interessieren dabei nicht erbrechtliche Streitereien um Achtel und Pflichtteile. Wir fragen uns vielmehr, wie man mit seinem Nachlass wohltätige Zwecke fördern kann, was passiert, wenn ich mein KMU in fremde Hände gebe oder meine Ersparnisse möglichst vorteilhaft an Familienmitglieder weitergeben möchte. Wir betrachten privat- und sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen, tauchen in die Tiefen des Gesellschaftsrechts und dessen nachlassrelevante Instrumentarien. Am Ende des Kurses sollten wir das Rüstzeug haben, eine Person beraten zu können, wie sie ihren Nachlass unter Berücksichtigung ihrer individuellen Ansprüche am besten regelt.

Themen:

- Ehegüter- und Erbrecht im Hinblick auf die Nachlassplanung

- Gesellschaftsrecht

- Umstrukturierungsrecht

- Aktionärsbindungsverträge

- Sozialversicherung

- Erbrechtsreform

Lektüre

MADELEINE SIMONEK/PAUL EITEL/KARIN MÜLLER, Unternehmensrecht II. Nachfolge und Umstrukturierung. Gesellschafts-, Erb- und Steuerrecht. 3. Auflage (ISBN/ISSN978-3-7255-7842-9), 2022 Schulthess Verlag.

(Stand HS22)

Dozent/in

Dr. Stefan Keller

Assistent/in

Porträtfoto von Hugo Beerli
MLaw Hugo Beerli

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Behandelt wird im Mastermodul 12 der Kindes- und der Erwachsenenschutz. Im Kindesschutz wird dabei auch auf Parallelproblematiken im Familien- und Kindsrecht, wie Besuchsrecht u. dgl. eingegangen. Im Erwachsenenschutz werden insbesondere die eigene Vorsorge (Vorsorgeauftrag/Patientenverfügung) sowie die gesetzlichen Vertretungsmöglichkeiten urteilsunfähiger Personen und die behördlichen

Massnahmen (Beistandschaften/Fürsorgerische Unterbringung) behandelt. Es werden dabei Bezüge zu Grundbegriffen wie Urteils- und Handlungsfähigkeit dargestellt. Ebenfalls angesprochen werden Verfahrensfragen und Behördenstrukturen sowie Einzelfragen im Zusammenhang mit Datenschutz, Verantwortlichkeit, internationalen Abkommen usw.

Lektüre

Literatur:

-HÄFELI, CHRISTOPH, Grundriss zum Kindes- und Erwachsenenschutz, 2. Auflage, Bern 2016

-HAUSHEER HEINZ/GEISER THOMAS/AEBI-MÜLLER REGINA, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 6. Auflage, Bern 2018

-Zur vertiefenden Lektüre werden diverse Aufsätze zu den einzelnen Präsenzveranstaltungen beziehungsweise Themenkomplexen via moodle-Plattform zur Verfügung gestellt.

Gesetzestexte:

-Gesetzestexte ZGB, ZPO, kantonale Erlasse zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht.

(Stand FS21)

Dozent/in

Dr. Christophe A. Herzig

Assistent/in

MLaw Laura Jost
Porträtfoto von Daniel Heimann
lic. iur. Daniel Heimann

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Das Modul dient der Einführung in das Recht der Europäischen Union (EU). Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem formellen EU-Recht, d.h. auf den Grundsätzen, Institutionen und Verfahren. Ergänzend wird das Binnenmarkt- und Wettbewerbsrecht als materieller Teilbereich des EU-Rechts behandelt. Darüber hinaus wird punktuell die Beziehung der Schweiz zur EU in den Blick genommen. Die Studierenden werden Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs analysieren und eigenständig europarechtliche Fälle lösen.

 

Behandelt werden insbesondere die folgenden Themen:

• Merkmale des EU-Rechts

• Geschichte der EU

• Rechtsquellen des EU-Rechts

• Organe der EU

• Rechtsschutz

• Kompetenzen und Rechtsetzung

• Vollzug des EU-Rechts

• EU-Binnenmarkt- und Wettbewerbsrecht

 

 

Lektüre

Pflichtliteratur:

• THOMAS JAEGER, Einführung in das Europarecht: Grundlagen – Institutionen – Durchsetzung – Binnenmarkt, 3. Aufl., facultas, Wien 2020

 

Ergänzendes Material:

• Übungsskript (wird auf Moodle zur Verfügung gestellt)

• EU-Gesetzestexte, abrufbar unter www.eur-lex.europa.eu, oder als Textsammlung erhältlich: Europa-Recht, 28. Aufl., Beck-Texte im dtv, 2020

• Urteile des Europäischen Gerichtshofs, abrufbar unter www.curia.europa.eu

(Stand HS21)

Dozent/in

Porträtfoto von Christina Neier
Dr. Christina Neier

ECTS-Punkte10
DurchführungAlle 4 Semester
ZielgruppeStudierende ab dem 1. Semester
Beschreibung

Behandelt werden in diesem Einführungskurs ins Wettbewerbsrecht allgemeine begriffliche und konzeptionelle Voraussetzungen des Wettbewerbsrecht mit Schwerpunkt Kartellrecht. Ein geschichtlicher Überblick soll aufzeigen, wie und weshalb das heutige Kartellgesetz entstanden ist. Die Vorstellung der verschiedenen Inhalte und Begriffe des Kartellgesetzes, namentlich:

• des Geltungsbereichs

• der verschiedenen Arten von Wettbewerbsabreden

• der Marktmacht und Marktbeherrschung und deren Missbrauch

• der Fusionskontrolle

• des Zivil- und Verwaltungsverfahren, inkl. Untersuchungsmethodik

• des Sanktionensystems

Wo nötig werden das Zusammenspiel der verschiedenen Instrumente und die Tätigkeiten der Wettbewerbskommission aufgezeigt. Daneben sollen politische Fragestellungen in Bezug auf die heutige und künftige Ausgestaltung der Kartellrechts nicht zu kurz kommen. Die letzte Präsenzveranstaltung ist dem Bundesgesetz über den unlauteren Wettbewerb (UWG) gewidmet, womit auch das Wettbewerbsrecht im weiteren Sinne in der vorliegenden Lehrveranstaltung Erwähnung finden soll.

Lektüre

• EUGEN MARBACH/PATRIK DUCREY, GREGOR WILD, Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, 4. Aufl., Stämpfli 2017 (UWG und KG Kurzfassung; Rest ist nicht Teil des Moduls).

• OESCH MATTHIAS/WEBER ROLF H./ZÄCH ROGER, Kommentar Wettbewerbsrecht II

• ROGER ZÄCH, Schweizerisches Kartellrecht, 2. Aufl., Stämpfli 2005 (vergriffen, antiquarisch erhältlich).

Das Buch wird Ihnen komplett als PDF in den Materialen zur 1. OV (Online-Veranstaltung) zur Verfügung gestellt.

 

• KG-Kommentar zum Bundesgesetz über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen, Dike Verlag, Zürich/St. Gallen 2018.

 

Zur punktuellen Vertiefung:

• BSK KG (Marc Amstutz/Mani Reinert), 1. Auflage, Helbling 2010 (2. Aufl. erscheint in den nächsten Monaten).

 

• ZIMMERLI DANIEL/DUCREY PATRIK, Kartellrecht, Schweizerisches Immaterialgüter und Wettbewerbsrecht (erscheint in den nächsten Monaten)

• Diverse aktuelle Urteile und Artikel (werden jeweils kurzfristig bekannt gegeben).

 

(Stand FS22)

Dozent/in

Dr. Stefan Keller

Assistent/in

Porträtfoto von Hugo Beerli
MLaw Hugo Beerli

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