Titel: «Eine unverhältnismässige strafrechtliche Reaktion? – Kritische Analyse des Straftatbestands des Identitätsmissbrauchs (Art. 179decies StGB)»
Ort: Aula Campus Brig oder online
Zeit: 17:15–18:45 Uhr
Titel: «Eine unverhältnismässige strafrechtliche Reaktion? – Kritische Analyse des Straftatbestands des Identitätsmissbrauchs (Art. 179decies StGB)»
Ort: Aula Campus Brig oder online
Zeit: 17:15–18:45 Uhr
Der Straftatbestand des Identitätsmissbrauchs hat einen breiten Anwendungsbereich – von Deepfakes über Bestellungen unter falschem Namen bis zum Enkeltrick. 7’200 Fälle schweizweit im Jahr 2024 (davon 70 % digital) und 87 Verurteilungen zeigen seine wachsende praktische Bedeutung. Gleichzeitig wird die Norm in der Fachwelt kritisch diskutiert, etwa hinsichtlich Motivation, Notwendigkeit und Reichweite.
In ihrer Vorlesung beleuchtet Prof. Dr. Cathrine Konopatsch diese Aspekte aus Sicht von Kriminalpolitik, Rechtsstaatlichkeit und Strafrechtsdogmatik und veranschaulicht die Folgen für Rechtspraxis und Gesetzgebung anhand konkreter Beispiele.
Die Veranstaltung ist öffentlich; eine Anmeldung ist jedoch obligatorisch. Studierende, Mitarbeitende und Interessierte sind herzlich eingeladen, online oder vor Ort teilzunehmen.
Rückblick auf das erste Atelier International der FernUni Schweiz und der FernUniversität Hagen
Expertin / Experte für universitäre Lehre für die Stabsstelle Lehre 80-100 %
Erneute Auszeichnung: FernUni Schweiz erhält E-xcellence Quality Label 2026–2029
Deepfakes und Strafrecht: Fachtagung an der FernUni Schweiz bringt Forschung und Praxis…
Research Assistant (PhD student) in Educational Psychology (80% - 100%)