Als Spezialistin für Geruchs- und Geschmackssinn erforscht Professorin Géraldine Coppin, wie sensorische Wahrnehmungen Emotionen, Entscheidungen und Verhaltensweisen beeinflussen. Ihre aktuellen Arbeiten befassen sich mit Essgelüsten – insbesondere nach kalorienreichen Lebensmitteln – sowie mit sedentären Verhaltensweisen. Ziel ist es, die zugrunde liegenden Belohnungsmechanismen besser zu verstehen und konkrete Strategien zur Prävention und Intervention zu entwickeln.
Zu diesem Zweck basieren ihre Projekte auf einem integrierten methodischen Ansatz, welcher Verhaltensexperimente, funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) und Beobachtungen im Alltag kombiniert. Diese komplementären Methoden ermöglichen eine präzise Analyse der zugrunde liegenden psychologischen und neurobiologischen Mechanismen.