• Wissenschaft · Geschichte

Im Rahmen der Serie «Forschung im Fokus» stellt die FernUniSchweiz aktuelle Forschungsprojekte ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor. Dieses Mal steht Dr. Aurore Müller im Zentrum, Postdoktorandin an der FernUni Schweiz. Gemeinsam mit Joëlle Droux, Leiterin des Projekts, entwickelt sie eine Graphic Novel zur Geschichte der Verdingkinder. Das Projekt verbindet historische Forschung mit grafischer Gestaltung und macht ein sensibles Kapitel der Schweizer Geschichte einem breiten Publikum zugänglich.

An der Fakultät für Geschichte der FernUni Schweiz widmet sich die Historikerin dieser Thematik mit besonderem Engagement. Sie studierte an der Universität Freiburg, wo sie ihren Bachelor, Master und ihre Promotion unter der Leitung von Anne-Françoise Praz absolvierte. Heute setzt sie ihre akademische Laufbahn zwischen der FernUni Schweiz, der Universität Lausanne und der Université Lumière Lyon 2 fort. 

Zwischen Wissenschaft und Illustration

Das Graphic-Novel-Projekt ist an der Universität Genf unter der Leitung von Joëlle Droux angesiedelt. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in einer zugänglichen und visuell ansprechenden Form zu vermitteln. Dafür arbeiten Forschende und Kunstschaffende eng zusammen. «Wir bewegen uns ständig zwischen Erzählung und Zeichnung hin und her, um ein ausgewogenes Ergebnis zwischen Roman und Comic zu erreichen», erklärt Aurore Müller. 

Forschung und Wissensvermittlung

Für die Historikerin basiert Forschung vor allem auf Neugier und dem Wunsch, gesellschaftliche Entwicklungen in Vergangenheit und Gegenwart besser zu verstehen. Diese Motivation prägt auch ihre Lehrtätigkeit, die sie als wichtigen Ort des Austauschs und der Wissensvermittlung betrachtet. «Ich liebe diese Momente, in denen Studierende plötzlich verstehen, was von ihnen erwartet wird, diesen Eureka-Moment», sagt die Forscherin.

Zum vollständigen Interview mit Dr. Aurore Müller (nur auf Französisch)

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