Am 29. Mai 2026 haben die FernUni Schweiz und die Universität zu Köln ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet und damit einen neuen Abschnitt in der Entwicklung ihrer akademischen Beziehungen begonnen. Diese Vereinbarung legt den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre, Forschung und pädagogische Innovation.

Mit rund 45.000 Studierenden zählt die Universität zu Köln zu den grössten Universitäten Deutschlands. Die Vereinbarung spiegelt ein gemeinsames Ziel wider: die Weiterentwicklung der Hochschulbildung durch digitale Technologien und künstliche Intelligenz. Sie sieht insbesondere den Austausch von Fachwissen in den Bereichen KI, Fernunterricht und digitales Lernen vor und fördert gleichzeitig den Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Institutionen.

Eine strategische Partnerschaft im Dienste der pädagogischen Innovation

Gemäss Prof. Dr. Nicolas Rothen, Rektor der FernUni Schweiz: „Die Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen. Diese Partnerschaft mit der Universität zu Köln verdeutlicht unseren Willen, gemeinsam mit führenden internationalen Partnern innovative Lösungen zu entwickeln, die die Qualität unserer Lehre verbessern, unsere Forschung unterstützen und die Lernerfahrung unserer Studierenden bereichern.“

Erste konkrete Massnahmen

Die im Jahr 2026 gestartete Zusammenarbeit wird durch eine Reihe gemeinsamer Initiativen umgesetzt, insbesondere im Bereich des Austauschs von Praktiken, Instrumenten und didaktischen Ansätzen für die Fernlehre. Die Universität zu Köln und die FernUni Schweiz beabsichtigen zudem, ihre Kompetenzen zu bündeln, um neue Anwendungen der künstlichen Intelligenz in der Hochschulbildung zu erforschen. In diesem Zusammenhang wird die FernUni Schweiz die Integration der von der Universität zu Köln entwickelten KI-Lösung prüfen, mit dem Ziel, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen.