Das Qualitätssicherungssystem der FernUni Schweiz stellt sicher, dass Lehre, Forschung und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. Ziel ist es, eine nachhaltige Qualitätskultur zu fördern und die institutionellen Anforderungen an Hochschulen zu erfüllen.

Die Stabstelle Qualitätssicherung ist für die Steuerung des Qualitätssicherungssystem mit Hilfe der Qualitätssicherungsstrategie zuständig und berät das Rektorat und andere universitäre Einheiten bei der Planung und Umsetzung von Verbesserungsmassnahmen sowie der institutionellen Akkreditierung. Mehr zu den Aufgaben und Tätigkeiten der Stabstelle Qualitätssicherung finden Sie hier. 

Das Team kennenlernen

Des Weiteren ist die Stabstelle Qualitätssicherung die Anlaufstelle für Fragen der nachhaltigen Entwicklung.

Die LGQM ist eine ständige Kommission der FernUni Schweiz, die sich mit der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität von Studium, Lehre und institutionellen Prozessen befasst. Als strategisches Gremium erarbeitet und überprüft sie die Qualitätssicherungsstrategie sowie die dazugehörigen Ziele und Massnahmen.  

Die LGQM besteht aus einem Vertreter des Stiftungsratsausschusses (Vorsitzende der Leitungsgruppe), dem Direktor Akademische Dienste, dem Direktor Zentrale Dienste, einer Vertreterin der Studierenden, einer Vertreterin der Professorinnen, dem Leiter EDUDL+ und dem Leiter der Stabstelle Qualitätssicherung. 

Aufgaben und Tätigkeiten der Qualitätssicherung

Steuerung des Qualitätssicherungssystems

Die Qualitätssicherung koordiniert und entwickelt das institutionelle Qualitätssicherungssystem der FernUni Schweiz weiter. Grundlage bildet ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess nach dem PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act), der eine systematische Planung, Umsetzung, Überprüfung und Weiterentwicklung von Qualitätsmassnahmen ermöglicht. 

Unterstützung der institutionellen Akkreditierung

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Begleitung der institutionellen Akkreditierung gemäss Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG). Die Qualitätssicherung koordiniert unter anderem die Vorbereitung der Selbstbeurteilung, die Dokumentation der Qualitätsprozesse sowie die Zusammenarbeit mit internen und externen Stakeholdern. Die FernUni Schweiz erhielt 2020 eine positive Akkreditierungsentscheidung; die nächste Reakkreditierung ist für 2027 geplant. 

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Evaluation von Studium und Lehre

Die Qualitätssicherung organisiert und begleitet verschiedene Evaluationsformate, um die Qualität der Studienangebote systematisch zu überprüfen. Dazu gehören Lehrveranstaltungsevaluationen, Studiengangsevaluationen sowie Zufriedenheitsbefragungen von Studierenden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Verbesserungsmassnahmen. 

  • Evaluation der Lehre

    Im Rahmen der Evaluation der Lehre durch die Studierenden werden jedes Semester alle Module anhand verschiedener Kriterien wie Moduldesign, Ressourcen und Lernaktivitäten, Interaktionen, Leistungsnachweise und Feedback sowie Arbeitsaufwand beurteilt. Die Studiengangsleiter/innen analysieren die Ergebnisse und verfassen ein Feedback für Studierende und Lehrteams. 

  • Studiengangsevaluation

    Unsere Studiengänge werden regelmässig nach HFKG Standards zur Programmakkreditierung in einem Selbstbeurteilungsverfahren mit externen Experten evaluiert. Resultat dieses Prozesses ist ein Massnahmenplan dessen Umsetzung durch das Rektorat und die Stabstelle Qualitätssicherung begleitet wird.

  • Zufriedenheitsbarometer

    Das Zufriedenheitsbarometer wird alle zwei Jahre unter den Studierenden der FernUni Schweiz durchgeführt. Ziel ist es, Bedürfnisse, Erwartungen und Anliegen der Studierenden in Bezug auf die FernUni Schweiz als universitäre Institution sowie auf das Fernstudium besser sichtbar zu machen. Die Ergebnisse geben einen Überblick über verschiedene Bereiche des Studiums und des Studienumfelds. Bei Bedarf können auf dieser Grundlage vertiefte Analysen durchgeführt werden, um gezielte Verbesserungsmassnahmen abzuleiten. 

    Zum Zufriedenheitsbarometer

Prozessmanagement und Qualitätsentwicklung

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Aufbau und der Weiterentwicklung eines prozessbasierten Qualitätsmanagements. Die Qualitätssicherung unterstützt Organisationseinheiten dabei, Prozesse zu dokumentieren und zu optimieren, ein QM-Handbuch zu entwickeln sowie Qualitätsstandards in administrativen und akademischen Prozessen umzusetzen. 

Beratung und Unterstützung des Rektorats

Die Qualitätssicherung berät das Rektorat und andere universitäre Einheiten bei der Planung und Umsetzung von Verbesserungsmassnahmen. Dazu gehört insbesondere die Analyse von Evaluationsergebnissen und die Entwicklung strategischer Qualitätsziele. 

  • Qualitätssicherungsstrategie

    Die Qualitätssicherungsstrategie der FernUni Schweiz hat das Ziel, die Exzellenz in allen Tätigkeitsbereichen sicherzustellen und stetig zu verbessern, um herausragende Leistungen zu erbringen und somit akademische Spitzenforschung, hervorragende Lehre, internationale Sichtbarkeit, Innovation, gesellschaftlichen Impact und strukturelle Qualität zu ermöglichen. Sie fördert eine gelebte Qualitätskultur, die durch regelmässige Reflexion und Partizipation aller Beteiligten notwendige Änderungen erkennt und deren Umsetzung unterstützt. 

    Zum Qualitätssicherungsstrategie

  • Diplomiertenbefragung

    Die Diplomiertenbefragung wird alle zwei Jahre durchgeführt und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der FernUni Schweiz. Sie bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem Studium sowie ihre Einschätzung der während des Studiums erworbenen Kompetenzen zu teilen. 

    Die Ergebnisse liefern wertvolle Rückmeldungen zur Qualität der Studienprogramme und zeigen auf, inwiefern die vermittelten Fähigkeiten den Anforderungen im Berufsleben entsprechen. Dadurch können Studienangebote kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden.

  • Mitarbeiterbefragung

    Das Personalbarometer wird regelmässig unter den Mitarbeitenden der FernUni Schweiz durchgeführt. Die Befragung bietet den Mitarbeitenden die Möglichkeit, verschiedene Aspekte ihrer Arbeitssituation und ihres Arbeitsumfelds zu beurteilen. 

    Gleichzeitig erhält das Rektorat wertvolle Einblicke in die Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Erwartungen der Mitarbeitenden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, um gezielte Massnahmen zur Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen und zur Stärkung der Organisation zu entwickeln. 

Entwicklung der Qualitätskultur

Neben strukturellen Prozessen fördert die Qualitätssicherung eine universitätsweite Qualitätskultur. Ziel ist es, Qualität als gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten zu verankern und den Austausch über gute Praxis zu unterstützen. Einheitliches Qualitätsverständnis.

Qualität im digitalen Lernen

Die FernUni Schweiz beteiligt sich am europäischen Qualitätsnetzwerk E-xcellence (EADTU). Dieses Benchmarking-Instrument unterstützt die Weiterentwicklung der Qualität in digitalen Lehr- und Lernformaten, insbesondere in den Bereichen strategisches Management, Curriculum-Design, Kursdurchführung sowie Unterstützung von Studierenden und Lehrenden. 

  • EFQM

    Die FernUni Schweiz nutzt das EFQM-Modell (European Foundation for Quality Management) als ganzheitliches Management-Framework zur Weiterentwicklung von Qualität, Exzellenz und nachhaltiger Organisationsentwicklung. Im Rahmen einer externen Evaluation wurde die Institution anhand der Kriterien des EFQM-Modells und des PDCA-Zyklus (Plan–Do–Check–Act) überprüft. 

    Diese Bewertung wurde 2022 mit dem Label «Qualified by EFQM» ausgezeichnet. Der Prozess unterstützte die FernUni Schweiz dabei, ihre Organisationsentwicklung im Einklang mit den Zielen der Strategie 2027 systematisch weiterzuentwickeln. 

  • E-xcellence

    Das E-xcellence-Modell der European Association of Distance Teaching Universities (EADTU) ist ein Qualitäts-Benchmarking-Instrument, das speziell auf den Fernunterricht und E-Learning ausgerichtet ist. Es unterstützt Hochschulen dabei, die Qualität ihrer Studienangebote auf Programm-, Fakultäts- und Institutionsebene zu analysieren und weiterzuentwickeln. 

    Im Rahmen der Selbstbeurteilung konzentrieren sich Institutionen auf vier zentrale Dimensionen moderner Hochschulbildung: Barrierefreiheit, Flexibilität, Interaktivität und Personalisierung. Die FernUni Schweiz nutzt das E-xcellence-Modell als Orientierung für Innovationen im Bereich des digitalen und flexiblen Fernstudiums und als Vorbereitung auf zukünftige externe Evaluationen. 

Risikomanagement IKS & BRA

Die FernUni Schweiz nutzt zwei zentrale Instrumente, um Risiken systematisch zu identifizieren und zu steuern: das Interne Kontrollsystem (IKS) und das Business Risk Assessment (BRA). 

Das IKS umfasst interne Kontrollen, Prozesse und Sicherheitsmassnahmen, die korrekte, rechtmässige und effiziente Abläufe innerhalb der Institution sicherstellen. Es dient insbesondere dazu, administrative Prozesse sowie finanzielle Risiken zu überprüfen. Die Grundsätze des IKS wurden 2023 vom Stiftungsrat überarbeitet. Für die Umsetzung und die jährliche Überprüfung der Kontrollmassnahmen ist die Leitung Governance, Qualitätsmanagement und Monitoring (LGQM) verantwortlich. 

Das BRA ergänzt das IKS, indem es neben internen auch strategische und geschäftsbezogene Risiken der FernUni Schweiz analysiert. Die Durchführung wird von der Stabsstelle Qualitätssicherung koordiniert. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretungen aus Stiftung, Fakultäten und administrativen Diensten identifiziert die wichtigsten institutionellen Risiken und legt entsprechende Massnahmen fest.