Die Stabsstelle Qualitätssicherung koordiniert das Qualitätssicherungssystem der FernUni Schweiz. Sie unterstützt das Rektorat, die Stabsstellen und die Dienste bei der Planung, Umsetzung und Nachverfolgung von Verbesserungsmassnahmen, insbesondere im Rahmen der institutionellen Akkreditierung.

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    Zuletzt aktualisiert: 16.07.2026 Contributor: Stabsstelle Qualitätssicherung

    Das Qualitätssicherungssystem

    Das Qualitätssicherungssystem unterstützt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Lehre, Forschung und Dienstleistungen. Es beruht auf einem strukturierten Ansatz, der Governance, Prozessmanagement, Risikomanagement und Qualitätskultur miteinander verbindet.

    Governance und Steuerung

    Die LGQM ist die ständige Kommission für die Sicherung und Entwicklung der Qualität von Studium, Lehre und institutionellen Prozessen. Als strategisches Organ erarbeitet und prüft sie die Qualitätssicherungsstrategie sowie die damit verbundenen Ziele und Massnahmen.

    Mehr über LGQM

    Die Stabsstelle Qualitätssicherung koordiniert das System auf operativer Ebene und unterstützt die zuständigen Gremien bei der Umsetzung der Qualitätsmassnahmen.

    Kontinuierliche Verbesserung und Prozessmanagement

    Die kontinuierliche Verbesserung steht im Zentrum des Qualitätssicherungssystems. Sie stützt sich auf den PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act), mit dem Qualitätsmassnahmen systematisch geplant, umgesetzt, überprüft und angepasst werden.

    Das Prozessmanagement bildet ein strukturierendes Element des Systems. Es unterstützt die Organisationseinheiten dabei, akademische und administrative Prozesse zu dokumentieren, zu analysieren und zu optimieren sowie gemeinsame Qualitätsstandards zu entwickeln.

    Beratung des Rektorats und Qualitätsstrategie

    Die Stabsstelle Qualitätssicherung berät das Rektorat und die Diensten bei der Analyse von Ergebnissen, der Definition von Qualitätszielen und der Priorisierung von Verbesserungsmassnahmen.

    Die Qualitätssicherungsstrategie legt den institutionellen Rahmen fest, um eine gemeinsame Qualitätskultur zu fördern, die auf regelmässiger Reflexion, der Beteiligung der Anspruchsgruppen und kontinuierlicher Verbesserung beruht.

    Zur Qualitätssicherungsstrategie

    Institutionelle Akkreditierung

    Die Stabsstelle Qualitätssicherung begleitet die institutionelle Akkreditierung gemäss HFKG. Sie koordiniert insbesondere die Selbstevaluation, die Dokumentation der Qualitätsprozesse sowie die Zusammenarbeit mit internen und externen Anspruchsgruppen. Die FernUni Schweiz erhielt 2020 einen positiven Akkreditierungsentscheid; die nächste Reakkreditierung ist für 2027 vorgesehen.

    Mehr über die Akkreditierung

    Qualitätskultur

    Die FernUni Schweiz fördert eine Qualitätskultur, in der Qualität als gemeinsame Verantwortung verstanden wird. Ziel ist es, den Austausch über bewährte Praktiken zu fördern und die einheitliche Anwendung von Qualitätsstandards innerhalb der Institution zu unterstützen.

    Risikomanagement: IKS und BRA

    Das Risikomanagement stützt sich auf das interne Kontrollsystem (IKS) und das Business Risk Assessment (BRA). Diese Instrumente ermöglichen es, administrative, finanzielle, strategische und operative Risiken zu identifizieren und geeignete Folgemassnahmen festzulegen.

    Die Instrumente der Qualitätssicherung

    Die Instrumente der Qualitätssicherung dienen dazu, Informationen zu sammeln, Aktivitäten zu evaluieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen direkt in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Qualitätssicherungssystems ein.

    Evaluation von Studium und Lehre

    Die Stabsstelle Qualitätssicherung organisiert und begleitet verschiedene Evaluationsformate, um die Qualität der Studienangebote systematisch zu überprüfen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für gezielte Verbesserungsmassnahmen.

    • Evaluation der Lehre: Alle Module werden jedes Semester von den Studierenden anhand von Kriterien evaluiert, die unter anderem die Gestaltung der Module, die Lernaktivitäten, die Interaktion, die Leistungsnachweise, das Feedback und die Arbeitsbelastung umfassen.
    • Evaluation der Studiengänge: Die Studiengänge werden regelmässig im Rahmen einer Selbstevaluation und einer externen Begutachtung evaluiert. Die Ergebnisse münden in einen Aktionsplan, der vom Rektorat und der Qualitätssicherung begleitet wird.
    • Zufriedenheitsbarometer der Studierenden: Es wird alle zwei Jahre durchgeführt und zeigt die Bedürfnisse, Erwartungen und Anliegen der Studierenden in Bezug auf das Fernstudium und die Lernumgebung auf. 

      Zum Zufriedenheitsbarometer

    • Label E-xcellence: Um einen externen Blick auf ihre Praxis zu gewährleisten, beteiligt sich die FernUni Schweiz an verschiedenen Verfahren zur Evaluation und Anerkennung von Qualität. Dazu gehört insbesondere das E-xcellence-Label der EADTU, das eine internationale Referenz im Bereich Fernstudium und Online-Lernen darstellt.

      Mehr über das E-xcellence-Label

    Evaluation der Forschung

    Die Evaluation der Forschung trägt zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Aktivitäten der FernUni Schweiz bei. Sie stützt sich auf verschiedene Monitoring- und Evaluationsinstrumente, mit denen die Entwicklung der Forschungsprofile und der strategischen Prioritäten begleitet werden kann.

    • Monitoring der Forschungsaktivitäten
      Die Forschungsaktivitäten werden regelmässig anhand von Tätigkeitsberichten verfolgt. Diese enthalten unter anderem Informationen zu Forschungsergebnissen, Drittmitteleinwerbung, Nachwuchsförderung und Beiträgen zur institutionellen Entwicklung.
       
    • Evaluation der akademischen Laufbahn
      Die Verfahren zur Rekrutierung, Evaluation und Förderung des akademischen Personals beruhen auf transparenten Qualitätskriterien sowie internen und externen Beurteilungen.
       
    • Wissenschaftliche Kooperationen
      Die Beteiligung an nationalen und internationalen Forschungsprojekten und Netzwerken fördert den Austausch mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft und trägt zur Qualitätssicherung der Forschung bei.
       
    • Entwicklung der Forschungsschwerpunkte
      Die Ergebnisse der Evaluationen fliessen in die strategische Planung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Forschungsschwerpunkte ein.

    Der Ansatz der FernUni Schweiz beruht auf einem verantwortungsvollen, transparenten und qualitativen Verständnis der Forschungsevaluation. Die FernUni Schweiz unterstützt die San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA), eine weltweite Initiative zur Verbesserung der Verfahren zur Bewertung von Forschung.

    Evaluation der Weiterbildung

    Die Evaluation der Weiterbildung trägt dazu bei, die Angebote der FernUni Schweiz kontinuierlich weiterzuentwickeln. Grundlage dafür ist der PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act).

    • Evaluation der Weiterbildungsprogramme: Jede Durchführung eines Programms wird von den Teilnehmenden evaluiert. Die Ergebnisse zeigen Stärken und Verbesserungspotenzial auf.
    • Analyse und Auswertung der Ergebnisse: Die Evaluationsergebnisse werden gemeinsam mit den Lehrpersonen analysiert und in regelmässigen Austauschsitzungen besprochen. Auf dieser Grundlage werden Verbesserungsmassnahmen definiert, umgesetzt und überprüft.
    • Weiterentwicklung des Weiterbildungsangebots: Die Erkenntnisse aus den Evaluationen fliessen in den Austausch zwischen dem Dienst Weiterbildung und dem Vizerektorat Lehre ein und tragen zur strategischen Weiterentwicklung der Programme bei.

    Auf diese Weise werden die Qualität und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Weiterbildungsangebote sichergestellt.

    Evaluation von Dienstleistungen und Wissenstransfer

    Für die Evaluation von Dienstleistungen kommen je nach Format unterschiedliche qualitative und quantitative Instrumente zum Einsatz.

    • Evaluation von Angeboten und Projekten: Veranstaltungen, Aufträge und neue Angebote werden evaluiert.
    • Zufriedenheitsbefragungen und Feedback: Teilnehmende sowie gegebenenfalls Partner- oder Auftraggeberinstitutionen werden eingeladen, ihre Erfahrungen und Rückmeldungen einzubringen.
    • Kennzahlen: Verschiedene Kennzahlen wie die Anzahl der Teilnehmenden, die Auslastung oder die Wirtschaftlichkeit ergänzen die Evaluationen.
    • Nutzung der Ergebnisse: Die zuständigen Dienste analysieren die Ergebnisse und nutzen diese, um Angebote, Prozesse und Arbeitsweisen weiterzuentwickeln.

    Die gewonnenen Erkenntnisse fördern den Austausch bewährter Praktiken und tragen zur kontinuierlichen Verbesserung der Dienstleistungen und des Wissenstransfers bei.

    Institutionelle Befragungen

    • Befragung der Absolventinnen und Absolventen: Sie erfasst die Rückmeldungen der Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Studienerfahrung und den erworbenen Kompetenzen, um die Weiterentwicklung der Studienprogramme zu unterstützen.
       
    • Personalbefragung: Sie gibt den Mitarbeitenden die Möglichkeit, verschiedene Aspekte ihrer beruflichen Situation zu beurteilen, und liefert dem Rektorat wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Organisation.
    Zuletzt aktualisiert 16.07.2026 Contributor Stabsstelle Qualitätssicherung