Das Projekt befasst sich hauptsächlich mit Fragen des internationalen Privatrechts und des Familienrechts, sei es getrennt oder gemeinsam behandelt, wie dies im Bereich der grenzüberschreitenden Abstammung veranschaulicht wird.
Das Projekt untersucht die grenzüberschreitende Abstammung sowie das schweizerische materielle Abstammungsrecht. Da sich diese Bereiche stetig weiterentwickeln, umfasst das Projekt eine laufende Beobachtung und eingehende Analyse:
- des Fortschritts des europäischen Verordnungsprojekts zur Abstammung sowie der einschlägigen Soft-Law-Instrumente auf diesem Gebiet;
- der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur grenzüberschreitenden Abstammung und ihrer Anwendung in den Mitgliedstaaten;
- künftiger Revisionen des schweizerischen Abstammungsrechts und des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung sowie weiterer möglicher familienrechtlicher Reformen;
- wesentlicher gesetzgeberischer und rechtsprechungsbezogener Entwicklungen in anderen Staaten im Bereich der Leihmutterschaft und der transnationalen Leihmutterschaft.
Das Projekt umfasst zudem eine breitere Beobachtung und Analyse neu aufkommender Fragen im internationalen Privatrecht und im Zivilrecht.