Dieses Projekt befasst sich mit der erheblichen Lücke, die durch das Fehlen praxisnaher Implementierungen von KI-gestützten Entscheidungssystemen im juristischen Bereich entsteht. Anwendungsbereich sind Entscheide im Straf- und Massnahmenvollzug im Kanton Wallis.

Das Projekt zielt darauf ab, einen Beitrag zur Wissensgewinnung im spezifischen Bereich der KI-gestützten Entscheidungssysteme im juristischen Bereich zu leisten. Anwendungsbereich sind Entscheide im Straf- und Massnahmenvollzug im Kanton Wallis. Ziel ist es, die rechtlichen, ethischen und technischen Anforderungen für die Entwicklung KI-gestützter Systeme in der öffentlichen Verwaltung und in juristischen Diensten zu ergründen. Das Projekt wird zur Entwicklung empirisch fundierten Wissens beitragen, das bestehende theoretische Überlegungen zu Chancen und Risiken von KI in der Strafrechtspraxis ergänzt. Generell tragen die Ergebnisse zur wachsenden Debatte über KI und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der sozialen und juristischen Dienste insbesondere im Schweizer Kontext bei.

Dauer des Projekts

01.04.2026 - 01.03.2027

Mitarbeiter

Prof. Dr. Cathrine Konopatsch
Prof. Dr. Cathrine Konopatsch
Dr. iur., LL.M. Rafael Studer
Dr. iur., LL.M. Rafael Studer
Julia Emprechtinger
Julia Emprechtinger HES-SO Valais-Wallis, HESTS – Institut Travail social (PI)
Marina Richter
Marina Richter HES-SO Valais-Wallis, HESTS – Institut Travail social (PI)
Davide Calvaresi
Davide Calvaresi HES-SO Valais-Wallis, HEG/HEI – Institut Informatique
René Schumann
René Schumann HES-SO Valais-Wallis, HEG/HEI – Institut Informatique

Finanzierung

Interinstitutionelles Projekt HES-SO Valais Wallis
FernUni Schweiz: 22 000 CHF
Insgesamt: 140 000 CHF