Obwohl Emotionen zu unserem Alltag gehören, ist bis heute nicht vollständig geklärt, wie sie mental repräsentiert sind und wie sie mit Körperempfindungen zusammenhängen. Eine vielversprechende Methode zur Untersuchung dieser Fragen ist das Body Sensation Mapping, das in diesem Projekt weiterentwickelt und für verschiedene Fragestellungen eingesetzt wird.
Obwohl Emotionen zu unserem Alltag gehören, ist bis heute nicht vollständig geklärt, wie sie mental repräsentiert sind und wie sie mit Körperempfindungen zusammenhängen. Eine vielversprechende Methode zur Untersuchung dieser Fragen ist das Body Sensation Mapping. Dabei markieren Teilnehmende auf einer Körpersilhouette jene Körperregionen, in denen sie bei bestimmten Emotionen oder mentalen Zuständen verstärkte oder verminderte Empfindungen erleben. Die Methode liefert wertvolle Einblicke in die körperliche Verankerung von Emotionen und Kognitionen.
In diesem Projekt wird Body Sensation Mapping eingesetzt, um besser zu verstehen, wie und wo verschiedene Emotionen im Körper repräsentiert sind. In einer ersten Studie wurde zusätzlich zur emotionalen Erregung (Arousal) auch die emotionale Valenz mit Körperempfindungen in Verbindung gebracht. In weiteren Studien untersuchen wir gezielt die Körperempfindungen bei Langeweile sowie – in einer laufenden Studie – die Körperempfindungen, die beim Imaginieren körperlicher Aktivität entstehen.
Hartmann, M., Lenggenhager, B., & Stocker, K. (2023). Happiness feels light and sadness feels heavy: introducing valence-related bodily sensation maps of emotions. Psychological research, 87(1), 59-83, https://link.springer.com/article/10.1007/s00426-022-01661-3
Hartmann, M., Wolff, W., & Martarelli, C. (2026). Unpleasant mind, deactivated body – A distinct somatic signature of boredom through bodily sensation mapping, https://osf.io/preprints/psyarxiv/pcgzh_v1