Ist Nahrung für Personen mit Adipositas belohnender als für Personen mit gesundem Körpergewicht?

Wir haben die psychologischen und zerebralen Grundlagen der Nahrungsbelohnungsmechanismen bei Patienten mit Adipositas untersucht. Konkret fokussierten wir uns auf zwei Subkomponenten der Nahrungsbelohnung: i) das pleasure während des Konsums („Liking“ oder hedonische Wertschätzung) und ii) die Anstrengung, die ein Individuum zu investieren bereit ist, um Nahrung zu erhalten („Wanting“ oder motivationales Verlangen).

Teilnehmenden mit gesundem Körpergewicht und Teilnehmenden mit Adipositas wurden Lösungen (wie beispielsweise ein Schokoladen-Milchshake) präsentiert, während ihre Gehirnaktivität aufgezeichnet wurde. Hierfür verwendeten wir ein Gustometer, ein Gerät, das die Abgabe von Flüssigkeiten mit höchster Präzision ermöglicht und kompatibel mit der fMRT (funktionelle Magnetresonanztomographie) ist.

Unser Ziel war es zu verstehen, wie sich die Nahrungsbelohnungsmechanismen zwischen Personen mit gesundem Körpergewicht und Personen mit Adipositas unterscheiden, aber auch, wie sie sich bei Personen mit Adipositas nach einem Gewichtsverlust verändern.

Dauer des Projekts

01.10.2018 - 31.12.2021

Mitarbeiter

Zoltan Pataky
Zoltan Pataky PI - MD, Geneva University Hospitals
Prof. Dr Géraldine Coppin
Prof. Dr Géraldine Coppin Co-PI - professor in Psychology UniDistance Suisse & University of Geneva
Alain Golay
Alain Golay Co-PI - Professor & MD, Geneva University Hospitals
Prof. Dr David Sander
Prof. Dr David Sander Co-PI - professor, University of Geneva

Finanzierung