Ziel dieses Projekts war es zu untersuchen und zu charakterisieren, wie veränderte kognitive und affektive Fähigkeiten bei Adipositas zu einem Teufelskreis aus übermäßigem Nahrungskonsum und/oder Gewichtszunahme beitragen.

Überernährung und Adipositas sind bedeutende Probleme der öffentlichen Gesundheit. Neben den gesundheitlichen Folgen, die sie häufig mit sich bringen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes), sind sie auch mit affektiven und kognitiven Beeinträchtigungen verbunden. Diese Veränderungen sind jedoch noch immer unzureichend verstanden, weshalb weitere Forschungen zu diesem Thema von entscheidender Bedeutung sind. Das Ziel dieses Projekts bestand darin, die kognitiven Fähigkeiten in einer Population mit unterschiedlichen Body-Mass-Indizes (BMI) zu trainieren. Vor und nach dem Training wurden Neuroimaging-Verfahren (fMRT) und behaviorale Tests eingesetzt, um die Auswirkungen des Trainings auf die Reaktivität des Belohnungssystems auf Nahrungsreize sowie auf die Emotionsregulation, die Nahrungsaufnahme und das Körpergewicht zu bewerten.

Assoziierte Mitglieder

  • Jeanne Richard - Doctoral researcher, research and teaching assistant in psychology at UniDistance Suisse & PhD student in neuroscience at UniDistance Suisse and at the E3Lab, University of Geneva, Switzerland

Dauer des Projekts

01.05.2020 - 30.04.2024

Mitarbeiter

Prof. Dr Géraldine Coppin
Prof. Dr Géraldine Coppin Supervision, responsible for the MS psychology program and associate professor of psychology at UniDistance Suisse & senior researcher and lecturer at the E3Lab, University of Geneva, Switzerland
Prof. Dr David Sander
Prof. Dr David Sander Co-supervision, director of the Swiss Center for Affective Sciences, director of the E3Lab and full professor in psychology, University of Geneva, Switzerland

Finanzierung