Ziel dieses Projekts war es zu untersuchen und zu charakterisieren, wie veränderte kognitive und affektive Fähigkeiten bei Adipositas zu einem Teufelskreis aus übermäßigem Nahrungskonsum und/oder Gewichtszunahme beitragen.
Überernährung und Adipositas sind bedeutende Probleme der öffentlichen Gesundheit. Neben den gesundheitlichen Folgen, die sie häufig mit sich bringen (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes), sind sie auch mit affektiven und kognitiven Beeinträchtigungen verbunden. Diese Veränderungen sind jedoch noch immer unzureichend verstanden, weshalb weitere Forschungen zu diesem Thema von entscheidender Bedeutung sind. Das Ziel dieses Projekts bestand darin, die kognitiven Fähigkeiten in einer Population mit unterschiedlichen Body-Mass-Indizes (BMI) zu trainieren. Vor und nach dem Training wurden Neuroimaging-Verfahren (fMRT) und behaviorale Tests eingesetzt, um die Auswirkungen des Trainings auf die Reaktivität des Belohnungssystems auf Nahrungsreize sowie auf die Emotionsregulation, die Nahrungsaufnahme und das Körpergewicht zu bewerten.