Eben noch hundemüde und plötzlich hellwach: Was hilft wirklich gegen Müdigkeit? Kaffee, Licht und Bewegung können uns munter machen. Doch auch Langeweile beeinflusst, wie wach wir uns fühlen. Die Wissenschaftssendung «Quarks» des Westdeutschen Rundfunks (WDR) vom 29. Oktober 2026 ging diesen Zusammenhängen auf den Grund. Mit dabei war Prof. Dr. Corinna Martarelli von der Fakultät für Psychologie der FernUni Schweiz, die Einblicke in ihre Forschung zur Langeweile gab.

Unter dem Titel «Von Kaffee bis Kreatin: Was uns wirklich wach macht» beleuchtet die Sendung verschiedene Möglichkeiten, Müdigkeit entgegenzuwirken, und geht der Frage nach, warum auch Langeweile müde machen kann. Prof. Dr. Corinna Martarelli erläutert dabei, dass Langeweile nicht nur ein unangenehmes Gefühl ist, sondern auch ein wichtiges Signal, das uns dazu anregt, unser Verhalten zu ändern. In ihrer Forschung untersucht sie unter anderem, welche Rolle unser individuelles Zeitgefühl beim Erleben von Langeweile spielt.

Wenn wir uns langweilen, scheint die Zeit oft besonders langsam zu vergehen – sie zieht sich sprichwörtlich «wie Kaugummi». In einer Studie untersuchten Corinna Martarelli und ihre Forschungskollegen mithilfe virtueller Wartezimmer und manipulierter Wanduhren, wie Langeweile und unser subjektives Zeitempfinden zusammenhängen. Die Ergebnisse zeigen: Je stärker sich eine Person langweilt, desto langsamer scheint für sie die Zeit zu vergehen, und zwar unabhängig davon, wie schnell die Uhr tatsächlich tickt.

Zur wissenschaftlichen Publikation

Die Sendung «Von Kaffee bis Kreatin: Was uns wirklich wach macht» wurde am 29. Oktober 2026 im WDR ausgestrahlt und ist in der Mediathek des deutschen Senderverbunds ARD verfügbar. 

Zur Sendung «Quarks» in der ARD-Mediathek 
(Der Beitrag mit Prof. Dr. Corinna Martarelli beginnt ab Minute 26)

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