Smartphones und mobile Internetverbindungen machen das Internet und mobile Anwendungen nahezu jederzeit und überall zugänglich. Obwohl Smartphones zweifellos das Leben bequemer machen, bergen sie auch zahlreiche Risiken. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Forschung zunehmend mit dem Zusammenhang zwischen Smartphone-Gebrauch und Wohlbefinden beschäftigt. Dabei hat sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Smartphone-Abhängigkeit und schlechterem Wohlbefinden gezeigt. Dennoch bleiben die Wechselwirkungen zwischen der täglichen Smartphone-Nutzung und dem Wohlbefinden unklar. Ziel dieses Projektes ist es, die Wechselwirkungen zwischen Smartphone-Nutzung und Wohlbefinden besser zu verstehen.
Smartphones und mobile Internetverbindungen machen das Internet und mobile Anwendungen nahezu jederzeit und überall zugänglich. Obwohl Smartphones zweifellos das Leben bequemer machen, bergen sie auch zahlreiche Risiken. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Forschung zunehmend mit dem Zusammenhang zwischen Smartphone-Gebrauch und Wohlbefinden beschäftigt. Dabei hat sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen Smartphone-Abhängigkeit und schlechterem Wohlbefinden gezeigt. Dennoch bleiben die Wechselwirkungen zwischen der täglichen Smartphone-Nutzung und dem Wohlbefinden unklar. Ein möglicher Grund dafür könnte darin liegen, dass die Smartphone-Nutzung sowohl positive (z. B. Pflege sozialer Beziehungen, Stimmungsregulation, Unterhaltung) als auch negative Konsequenzen (z. B. Aufschieben anderer Verpflichtungen, Konfrontation mit negativen Medieninhalten) haben kann. Hinzu kommen individuelle Unterschiede, die diese Wechselwirkungen beeinflussen. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Wechselwirkungen zwischen Smartphone-/Mediennutzung und Wohlbefinden besser zu verstehen. Versuchsteilnehmende geben dabei während mehreren Tagen jeweils am Morgen und am Abend Auskunft über ihren Smartphonegebrauch und über ihre Stimmung. Der Fokus der Analyse liegt auf möglichen Risikofaktoren wie Prokrastinationstendenz und der Angst, etwas zu verpassen, wie auch auf Schutzfaktoren wie Selbstkontrolle, welche den Zusammenhang zwischen Nutzungszeit und Wohlbefinden erklären könnten.