Zahlen sind ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Kognition. Dennoch ist bis heute nicht vollständig geklärt, wie Zahlensymbole ihre Bedeutung erhalten und wie Zahlen mental repräsentiert werden. Eine einflussreiche Theorie geht davon aus, dass Zahlen entlang einer internen räumlichen Repräsentation – der mentalen Zahlenlinie – organisiert sind und dass diese räumlich-numerischen Assoziationen einen zentralen Mechanismus des Zahlenverständnisses darstellen. Dieses Projekt untersucht die kognitiven, entwicklungsbezogenen und kulturellen Grundlagen dieser Assoziationen, um die Entstehung des Zahlensinns und des Zahlenverständnisses besser zu verstehen.
Zahlen sind ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Kognition. Dennoch ist bis heute nicht vollständig geklärt, wie Zahlensymbole ihre Bedeutung erhalten und wie Zahlen mental repräsentiert werden. Eine einflussreiche Theorie geht davon aus, dass Zahlen entlang einer internen räumlichen Repräsentation – der mentalen Zahlenlinie – organisiert sind und dass diese räumlich-numerischen Assoziationen einen zentralen Mechanismus des Zahlenverständnisses darstellen. Dieses Projekt untersucht die kognitiven, entwicklungsbezogenen und kulturellen Grundlagen dieser Assoziationen, um die Entstehung des Zahlensinns und des Zahlenverständnisses besser zu verstehen.
In einer Reihe von Studien untersuchen wir unter anderem (1) horizontale und vertikale räumlich-numerische Assoziationen für symbolische und nicht-symbolische Anzahlen bei Erwachsenen und Kindern, um entwicklungsbedingte Veränderungen zu untersuchen, (2) kulturelle Unterschiede in der räumlichen Anordnung von Zahlen, um den Einfluss kultureller Erfahrungen besser zu verstehen, sowie (3) die mögliche Rolle der mentalen Vorstellungskraft bei der Entstehung räumlich-numerischer Assoziationen.