Situation
Aufgrund der ersten vorgestellten Situation lehnen Sie es ab, den Newsletter zu abonnieren und schliessen das Pop-up-Fenster. Ihre Aufmerksamkeit richtet sich auf eine Sprechblase, in der ein intelligenter Operator (Chatbot) Sie willkommen heisst und sich erkundigt, ob Sie Fragen haben. Endlich! Jetzt können Sie nach den Angeboten des Supermarkts fragen. Der Chatbot gibt Ihnen eine Liste der Angebote. Sie sind beeindruckt, denn Sie haben Zeit gespart, weil Sie Ihre Antwort schnell und ohne das Scrollen durch die vielen Seiten der Website erhalten haben. Sie nutzen die Gelegenheit, um weitere Fragen zu stellen wie z. B.: Welche Zutaten benötigt man, um einen glutenfreien Apfelkuchen zu backen? Welche zucker- und laktosefreien Schokoladensorten sind im Supermarkt erhältlich? Glauben Sie, dass die Fragen, die Sie dem Chatbot stellen, Daten im Sinne von Personendaten enthalten?
Erläuterungen
Ja, sie können Personendaten enthalten. Wenn Sie in Ihrem Konto angemeldet sind oder Cookies auf Ihrem Gerät akzeptiert haben, kann der Chatbot diese Fragen mit Ihrer Identität (z. B. E-Mail-Adresse oder IP-Adresse) verknüpfen. Anhand Ihrer Fragen kann der Chatbot Informationen über Ihre Gesundheit ableiten, z. B. über Ihre Ernährung, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder über Ihre wirtschaftliche Situation. Auch Informationen über Ihre Gesundheit sind besonders schützenswerte Daten. Das gilt auch, wenn Sie andere KI-Chatbots wie ChatGPT, Microsoft Bing AI oder Google Bard AI nutzen.