Die Lehre ist ein zentraler Bestandteil des Auftrags der FernUni Schweiz. Ziel ist es, eine hochwertige universitäre Ausbildung zu bieten, die für alle zugänglich ist und den Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft gerecht wird. Dabei verfolgt die FernUni Schweiz eine klare Vision: sie verbindet akademische Qualität mit digitaler Innovation und Flexibilität. Dieser Ansatz ermöglicht es, Studium und berufliche oder persönliche Verpflichtungen erfolgreich miteinander zu vereinbaren. Gleichzeitig werden Chancengleichheit und internationale Ausrichtung gestärkt. Die aktuelle Strategie verankert diese Grundsätze und definiert die wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Jahre.
 

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    Zuletzt aktualisiert: 11.09.2026 Contributor: Kommunikation und Marketing

    Mission und Vision

    Als akkreditiertes universitäres Institut hat die FernUni Schweiz den Auftrag, forschungsbasierte Studienangebote von hoher Qualität anzubieten und dabei eine grosse zeitliche und räumliche Flexibilität zu gewährleisten. Sie fördert die Chancengleichheit, leistet einen Beitrag zur Verringerung des Fachkräftemangels und stärkt gleichzeitig die Internationalisierung der Schweizer Hochschulbildung. 

    Ihre Vision ist die einer «Universität ohne Mauern»: innovativ im Einsatz digitaler Technologien und offen für ein vielfältiges Publikum. Dazu zählen insbesondere berufstätige Personen, Studierende, die im Rahmen des Programms «25+» zugelassen werden, sowie Menschen mit Beeinträchtigungen. 

    Grundprinzipien der Lehre

    Die Lehrstrategie basiert auf mehreren grundlegenden Prinzipien: 

    • Einheit von Lehre und Forschung: Alle Fakultäten verzahnen Forschung und akademische Lehre eng miteinander. 
    • Studierendenzentrierter Ansatz: Im Einklang mit dem Bologna-Prozess und dem ECTS-System stehen die Eigenverantwortung, der individuelle Lernfortschritt und der Studienerfolg der Studierenden im Mittelpunkt. 
    • Digitale Lehre und digitale Transformation: Die Lehre basiert hauptsächlich auf digitalen Lehr- und Lernformaten. Dazu gehören Online-Lernmaterialien, synchrone Online-Lehrveranstaltungen mit Aufzeichnung zur späteren Nutzung sowie digitale Prüfungen. Ergänzt werden diese durch regelmässige akademische Interaktionen, die online oder, wo sinnvoll, in Präsenz stattfinden. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen ist grundsätzlich nicht verpflichtend, sofern keine spezifischen didaktischen Anforderungen bestehen. 
    • Qualität und Begleitung: Individuelle Betreuung, zeitnahe Rückmeldungen und regelmässige Evaluationen sichern die Qualität der Studienangebote. Dabei werden sowohl die Studierenden als auch externe Expertinnen und Experten einbezogen. 

    Strategische Entwicklungsschwerpunkte

    Für die kommenden Jahre fokussiert sich die Strategie auf fünf prioritäre Entwicklungsachsen:

    • Stärkung der Digitalisierung: Weiterentwicklung einer leistungsfähigen technologischen Infrastruktur sowie Förderung digitaler Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden mit Unterstützung des Dienstes EDUDL+ (Educational Development Unit in Distance Learning).
    • Ausbau des Studienangebots: Weiterentwicklung des Angebots innerhalb der Fakultäten, insbesondere durch neue Studienprogramme, interdisziplinäre Studienpfade, Minors und Micro-Credentials.
    • Kompetenzentwicklung: Kontinuierliche Weiterbildung der Lehrenden in innovativen didaktischen Ansätzen und Bildungstechnologien sowie gezielte Förderung der digitalen Kompetenzen der Studierenden. 
    • Stärkung der Qualitätssicherung: Einführung systematischer Evaluationen der Studienprogramme, der Lehrveranstaltungen und der Kompetenzen des Lehrkörpers.
    • Klärung der Governance: Präzise Definition der Rollen und Verantwortlichkeiten des Vizerektorats Lehre (strategische Ausrichtung), der Direktion der akademischen Dienste (operative Umsetzung) und der unterstützenden Diensten (Student Services, Faculty Services und Informatik).
    Zuletzt aktualisiert 11.09.2026 Contributor Kommunikation und Marketing