Dieses Wissenschaftsvermittlungsprojekt erzählt die Geschichte der Verding- und Heimkinder in einem innovativen Format für ein breites Publikum.

In Form eines Graphic Novels veranschaulicht ein interdisziplinäres Forschungsteam dieses dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte in einem Werk, das die Merkmale eines Comics mit denen eines Romans verbindet. Das Projekt wird grösstenteils vom Bundesamt für Justiz finanziert und ist Teil des Erinnerungs- und Aufarbeitungsprozesses für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und ausserfamiliärer Fremdplatzierungen vor 1981 (mehr Info). Dieses Format ermöglicht es, die Erfahrungen der betroffenen Kinder sichtbar zu machen und ihnen symbolisch Stimme und Gesicht zurückzugeben. Gleichzeitig eröffnet die Verbindung von Bild und Erzählung einen emotionalen Zugang zu den erlebten Gewalterfahrungen, den Machtverhältnissen und der Missachtung grundlegender Rechte, welche das Leben vieler Betroffener geprägt haben. 

Dieses Projekt wird von Joëlle Droux von der Universität Genf geleitet. Unter ihrer Leitung arbeiten Olivia Vernay und Viviane Rouiller gemeinsam mit Dr. Aurore Müller am wissenschaftlichen Teil des Projekts, während Elisabeth Voyame und Vanessa Rouiller die Illustrationen gestalten.

Mehr erfahren

Dauer des Projekts

01.01.2024 - 31.12.2028

Mitarbeiter

Dr Aurore Müller
Dr Aurore Müller Postdoktorandin

Hauptinstitution

Office fédéral de la Justice

Université de Genève

UniDistance Suisse