Soziale Beziehungen und Gesundheit

Modultitel Soziale Beziehungen und Gesundheit
Dozent/in
Assistent/in
Durchführungtyp Herbstsemester
Zielgruppe Studierende im 1. und 2. Semester
ECTS-Punkte 5
Beschreibung

Soziale Beziehungen sind eng mit unserer Gesundheit verknüpft. Zufriedenstellende Beziehungen gehen mit einem glücklicheren und längeren Leben einher. Auf der anderen Seite führen Aspekte wie Einsamkeit oder chronische Konflikte zu schlechterem Wohlbefinden. Dieses Modul gibt einen Überblick über verschiedene Beziehungstypen (Bsp. Familiäre Beziehungen, Arbeitsbeziehungen) und Beziehungsprozesse, die relevant für Gesundheit und Wohlbefinden sind. So sind beispielsweise in Partnerschaften Interaktionsprozesse wie Konfliktlösung und Unterstützung sehr relevant. Studierende lernen diese Prozesse näher kennen und verstehen die damit verbundenen psychologischen und biologischen Mechanismen, die zu positiven oder negativen Konsequenzen für die Beteiligten, ihre Beziehung, und ihre soziale Umwelt führen. Nach einer eingehenden Auseinandersetzung mit Theorien und Anwendungsansätzen erarbeiten die Studierenden ein Interventionsprojekt, bei dem sie den Fokus auf einen Beziehungstypus ihrer Wahl legen (Bsp. familiäre Beziehungen, intime Partnerschaften, Beziehungen am Arbeitsplatz, Beziehungen in einem spezifischen Kontext oder Problemumfeld). Dieses entsteht in zwei Phasen: In einer ersten Phase erarbeiten die Studierenden in Gruppen den konzeptuellen und theoretische Hintergrund der Problemstellung. Dazu sind auch zwei virtuelle Teamtreffen vorgesehen. In einer zweiten Phase erarbeiten die Studierenden individuell ihr Interventionskonzept für die Problemstellung.

Lektüre

Pflichtliteratur:

- Asendorpf, R., Banse, R., & Neyer, F. J. (2017). Psychologie der Beziehung. Bern: Hogrefe.

- Newman, M. L., & Roberts, N. A., (2013). Health and Social Relationships: The Good, the Bad, and the Complicated. Washington, DC: American Psychological Association.

(Stand HS20)

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