Projekt «Interpolationsbasierte numerische Methoden in der robusten Regelung»

Bei der robusten Regelung wird die Diskrepanz zwischen einem realen Prozess und dem Modell, das zu seiner Beschreibung gewählt wurde, beim Reglerentwurf berücksichtigt. Dies ist in der Praxis von wesentlicher Bedeutung, da mathematische Modelle einen realen Prozess nur näherungsweise beschreiben können. Daher ist es notwendig, dass gewünschte Leistungsanforderungen wie die Unterdrückung externer Störungen und eine gute Folgeregelung sowie die Stabilität des Regelkreises nicht nur für das nominale Modell, sondern für eine Familie von Modellen gewährleistet sind. Auf diese Weise können Modellierungs- und Approximationsfehler behandelt werden. Das Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung neuartiger Entwurfstechniken für (robuste) H∞-Regler für den Fall dynamischer Systeme mit grosser Zustandsraumdimension und/oder mit Zeitverzögerungen. Um dieses Problem zu behandeln, planen wir ein optimierungsbasiertes Verfahren, das reduzierte Regler mit Hilfe adaptiver interpolativer Modellreduktionsverfahren auf dem gegebenen Anlagenmodell konstruiert.

Dauer des Projekts

01.01.2020 – 31.12.2022

Teilnehmende

  • Paul Schwerdtner, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand, Technische Universität Berlin, Deutschland
  • Amon Lahr, studentische Hilfskraft und Masterstudent (bis August 2021), Technische Universität Berlin, Deutschland

Funding

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (Referenznummer VO2243/2-1, insgesamt € 300’966 (incl. Gemeinkosten))

Links

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