Projekt «Cross Language Priming»

Das Projekt baut auf empirischen Erfahrungen in der Sprach-Lern-Forschung. Im Speziellen soll erforscht werden, ob Sprachkompetenz und Automatisierungsgrad der Bedeutungsaktivierung in einer Zweitsprache mittels eines sog. Priming-Paradigmas gemessen werden kann. Semantisches Priming beschreibt das Phänomen, dass die Verarbeitung eines Zielwortes leichter fällt, wenn unmittelbar ein von der Bedeutung her ähnliches Wort gelesen wird. Uns interessiert nun, ob das semantisch verwandte Wort auch aus der Versuchsperson bekannten Zweitsprache stammen kann und wenn ja, inwieweit dieser Priming-Effekt mit der Sprachkompetenz in der Zweitsprache zusammenhängt.

Es wird eine empirisch bestätigte Liste mit deutschen Wort-Assoziationen verarbeitet und auf Französisch übersetzt. Sämtliche im Online-Experiment verwendeten Prime <-> Ziel-Wort Verbindungen (in DE-DE, DE-FR, FR-FR, FR-DE), sowie auch die Kontroll-Einträge müssen einen Levenshtein Distanz Wert von >=3 aufweisen.

Neue Erkenntnisse können vor allem für zweisprachige Gebiete, wie zum Beispiel der Kanton Wallis, sehr interessant sein und in die Lernmethodik mit einfliessen oder bereits implementierte Massnahmen bestätigen.

Projektdauer
01.07.2018 – 30.06.2019

Teilnehmende

  • Thomas Reber, Assistenz-Professor Dr., Fakultät für Psychologie, FernUni Schweiz
  • Alexandra, Schenker, Forschungspraktikantin, Fakultät für Psychologie, FernUni Schweiz

Finanzierung

  • FernUni Schweiz
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