Abgeschlossene Projekte

Evaluation der Lehre durch die Studierenden

Die Evaluation der Lehre durch die Studierenden ist ein wesentlicher Bestandteil der von der FernUni Schweiz eigeführten Massnahmen zur Qualitätssicherung. Durch das von EDUDL+ skizzierte, entwickelte und gesteuerte Projekt sollen die Fakultäten und die Lehrteams in einen Prozess der ständigen Optimierung des Unterrichts eingebunden werden. Die Evaluation stützt sich auf:

  • ein technisches Tool (Softwareentwicklungen) zur Unterstützung des Prozesses, der sämtliche Studierende, die Lehrteams, Dekaninnen und Dekane, EDUDL+ und die Universitätsleitung einbezieht. Dieses technische Tool beruht einerseits auf dem zentralisierten FernUni-Verwaltungssystem (OpenERP) zur Verbreitung der Umfragen unter den Studierenden und Speicherung der Umfrageergebnisse, zum anderen auf einem Entscheidungsanalyse-Tool zur Verarbeitung der Ergebnisse, ihrer Zuordnung zu den unterschiedlichen beteiligten Akteuren und die Einholung des Feedbacks der unterschiedlichen Akteure
  • ein eigens entwickelter Fragebogen und eine «Charta zur Evaluierung der Lehre durch die Studierenden an der FernUni Schweiz». Die Auswahl der Items der Evaluation beruht auf den Überlegungen und Reflexionen von EDUDL+, Instanzen des Stiftungsrates und eines wissenschaftlichen Expertenpools der FernUni Schweiz. Die Items stellen Qualitätsindikatoren für die Institution und die einzelnen Fakultäten dar und sind Wegweiser für die Optimierung der pädagogischen und didaktischen Lehrqualität.

Neben den bereits realisierten Software-Entwicklungen soll mit Hilfe der laufenden Aktionen ermittelt werden, wie repräsentativ die Stichprobe der antwortenden Studierende ist und welchen Einfluss die unterschiedlichen pädagogischen Methoden auf die Meinung der Studierenden haben. Es soll überprüft werden, welche Faktoren der Lehre wie stark ins Gewicht fallen und welche Aspekte der Lehre von welchen Faktoren beeinflusst werden. Darüber hinaus soll die Wirkung des Evaluationstools und dessen detaillierten Resultate auf die berufliche Weiterentwicklung des Lehrteams untersucht werden.

Projekt «E-Learning Valais 3.0»

Mit dem Projekt E-Learning Valais 3.0 soll eine Screencasting-Lösung (Tonaufnahmen, Bildaufnahmen und Webcam-Aufnahmen) für eine hybride, mehrsprachige universitäre Lehre geschaffen werden.
Die Projektpartner, welche alle über wichtiges und für eine erfolgreiche Realisierung des Projekts notwendiges Know-how verfügen, befinden sich alle im Kanton Wallis (die FernUni Schweiz mit Sitz in Brig, welche die Leitung des Projekts innehat, das Forschungsinstitut IDIAP und die Firma Klewel, beide mit Sitz in Martinach).

Das Projekt unter der Leitung von EDUDL+ erstreckt sich über einen Zeitraum von 23 Monaten. Es verfolgt das Ziel, die Funktionen Ton-, Bild- und Videoerfassung in einer einzigen digitalen Lösung zu vereinen und dabei die Transkription der Untertitel und die Indexierung der Fachtermini auf dem Bildschirm vorzunehmen: Dies erlaubt dem Benutzer beispielsweise die Suche nach Quellen und die Identifizierung dieser Quellen. Dies sowohl in Deutsch, als auch in Französisch. Darüber hinaus sollen zusätzliche Funktionen eine neue Art des virtuellen Lernens ermöglichen, sei es bei individuellem als auch bei kollaborativem Arbeiten.

Forschungsprojekt in der Fakultät für Psychologie

Die Forschung hat gezeigt, dass gemeinschaftliches Lernen die Motivation steigert und somit einen positiven Einfluss in der Fernlehre hat. Aber gerade im Fernstudium erweisen sich Gruppenarbeiten oft als schwierig, zumal sich der Wohnsitz der Studierenden über die ganze Schweiz verteilt. Kognitive Hindernisse oder Schwierigkeiten in der zwischenmenschlichen Beziehung, verbunden mit Emotionen, kann sich negativ auf die Leistung der Gruppe auswirken. Im Rahmen ihrer aktuellen Forschung begleitet Prof. ass. Gaëlle Molinari verschiedene Lerngruppen im Fernstudium und konzentriert sich dabei auf deren Emotionen. Sie beteiligt sich dabei am Projekt EATMint «Affective Computing and Emotion Awareness in Computer-Mediated Interaction», welches ein Projekt des CISA (Centre Interfacultaire en Sciences Affectives, Universität Genf) unter der Leitung von Prof. Dr. Mireille Bétrancourt (TECFA, Universität Genf) und Prof. Dr. Thierry Pun (CVML, Universität Genf) ist. Eines der Projektziele ist es, die Auswirkungen auf die Emotionen von den Teamkollegen aufgrund eines Computerprogramms zu studieren und zu untersuchen.

Für ein weiteres Projekt arbeitet Gaëlle Molinari unter anderem mit Prof. Dr. Elise Lavoué (LIRIS-CNRS, Universität Lyon 3) und Prof. Dr. Yannick Prié (LINA-CNRS, Université de Nantes)  zusammen, um das Tool VISU untersuchen zu können. Ziel dieses Projekts ist es, mit Hilfe von Emotions-Icons einen Gesprächsverlauf zu untersuchen und den entsprechenden Bericht darüber zu verfassen.

Diese Forschungsresultate waren auch Thema am Workshop Alpine Rendez-Vous, in Frankreich. Folgende Artikel wurden darüber geschrieben:
 

  • EIAH (Environnements Informatiques pour l’Apprentissage Humain), Toulouse
  • CSCL (Computer-Supported Collaborative Learning), Madison
  • Affective Computing and Intelligent Interaction, Genf

Projekt «SELFPAD»

EDUDL+ ist am Projekt «SELFPAD» der Universität Lausanne beteiligt. Studierende legten ein ePortfolio an, welches es ihnen ermöglichte, ihre Lernprozesse zu erkennen und zu reflektieren. Im Rahmen dieses Projekts ermittelten die Projekt-Partner (UniL, UniGe, FernUni Schweiz) vier unterschiedliche Situationen, in denen ein Portfolio genutzt werden kann. Die Einsatzmöglichkeiten wurden in vier Situationen untersucht, welche die Identifizierung und Erfassung von Lernsituationen, die Beschreibung von Aktivitäten, die Beschreibung absolvierter Lerneinheiten und Studienphasen, das Erkennen und Beschreiben von Perspektiven im Zusammenhang erworbenen akademischen und/oder beruflichen Kompetenzen beinhalteten.
Die FernUni Schweiz war hauptsächlich am Szenario «Bachelor-Arbeit» beteiligt.
Die UniL hat ausgehenden von den gewonnen Erkenntnisse eine virtuelle Umgebung entwickelt, welche auch einen Export für die E-Portfolio Plattform Mahara ermöglicht.
 


IHEID

Projektdauer: 2012-2013

Mit der Abteilung Weiterbildung von IHEID (Institut de hautes études internationales et du développement), hat die FernUni Schweiz einen gemeinsamen Kooperationsvertrag erarbeitet. Daraus entstanden ist eine neue Kurzausbildung im Fernstudium, zum Thema «Global Crisis».

Der Kurs dauerte 8 Wochen, von Oktober bis November 2012 und beinhaltete 3 Module:

  • Modul 1:
    Globalisierung und Global Economic Governance
  • Modul 2:
    Die globale Krise, was geschah und wie sie zu beheben ist
  • Modul 3:
    Potenzielle Szenarien für den wirtschaftlichen Multilateralismus

Die FernUni Schweiz übermittelte den Dozierenden von IHEID das Know-How im Bereich Fernunterricht:

  • Begleitung der Dozierenden beim Fernunterricht
  • Bedürfnisse ermitteln und Lösungen vorschlagen
  • Technische und pädagogische Unterstützung in den verschiedenen Projektphasen

IHEID ist ein führendes Forschungsinstitut im Hochschulbereich, spezialisiert auf die Forschung des Weltgeschehens, mit besonderem Fokus auf internationale Beziehungen und Entwicklungsfragen.


NetCU

The general aim of the NetCU project is to develop models, guidelines and strategies for transnational networked curricula that supply a broader range of content and learning activities, that deliver state-of-the-art knowledge in the best quality supported by innovative ICT in an international setting - curricula that are meeting the diverse needs of today's student population and lifelong learners and that are symbolizing a European identity of higher education and lifelong learning in the 21st century.

http://www.projects.eadtu.eu/netcu


Pools-2

Project length: 2009-2012

Pools-2 (Producing Open Online Learning Systems - 2) has been approved for an EU grant in the period 2009-2011. Pools-2 is coordinated by Confederación Española de Centros de Enseñanza (CECE), the teams come from Cyprus, Denmark, Malta, Portugal, Scotland and Spain. EfVET has been chosen as dissemination partner with access to thousands of vocational colleges across Europe.

Pools-2 is a Transfer of Innovation (TOI) project which will exploit the results from the «original» pools project, which developed materials for language teaching and learning as well as teacher training courses. Pools-2 will transfer the core outputs of pools to three new languages: Greek, Maltese, and Portuguese

The Pools-2 project target group is teachers of the LWUTL (Less Widely Used and Taught Languages) in technical colleges. Due to the limited range of ICT materials for these languages the teachers often have to develop materials themselves if they want to exploit the many advantages of e-learning.


Lifelong Learning Transfer

Project length: 2010-2012

Lifelong Learning Transfer:
Strategy Development & Competence Management.

The main aim of the project is to create guidelines for lifelong competence management at institutional level and also a tool for lifelong competence management at individual level so as to permit the sustainable implementation of the concept of lifelong learning.

https://forge.switch.ch/redmine/projects/lll-transfer


OER HE

Project length: 2019-2011

EADTU sustains its OER strategies in lifelong open and flexible learning by grant contribution of the European Commission for the project: Innovative OER in European HE (OER HE). A Consortium of eleven European partners has teamed up to extend the achievements on Open Educational Resources (OER) as initially launched under the William and Flora Hewlett Foundation Grants.

Previously EADTU had been working on OER strategies in lifelong open and flexible learning by means of the EADTU task force on Multilingual Open Resources for Independent Learning (MORIL). This task force contained all the European Open Universities of EADTU, and was active in promoting online learning in two modes - informal and formal - both based on OER, so as to provide new gateways to university education.


EduLaP

Projektdauer: 2008-2011

Das Projekt EduLaP wurde im Rahmen der Nationalfonds-Programme durchgeführt und dauerte von 2008 bis 2011. Projektleader war das Psychologische Institut der Universität Zürich. Projektpartner waren alle psychologischen Institute der schweizerischen Universitäten, Switch sowie Universitäre Fernstudien Schweiz (Abteilung Psychologie und IFeL). Im Rahmen des Projekts werden Educational Landscapes (kognitive Landkarten) für das Psychologie-Studium in der Schweiz sowie ein ECTS-Prüfungsfragen-Pool hergestellt.


Lifelong learning

Project length: 2008-2010

Through comparison, research and debate this project aims at finding out what the successful lifelong learning strategies and business approaches are for all kinds of European universities which are interested in meeting the challenge of lifelong learning. For the Swiss Distance Learning University this will be the opportunity to share its current experience and to develop locally strategies and models that will be put forward in this project.

Partnership: EADTU, Universidade Aberta, OUUK, OUNL UNED, FernUni, CNED, Anadolu University, Uninettuno, NSHU, DAOU, KU-Leuven, Lund University and MESI.

http://www.eadtu.nl/usbm/


EPICS

Projektdauer: 2008-2010

EPICS est un projet qui a pour but de rendre possible aux étudiants européens, pour qui un séjour Erasmus
« en présence » n’est pas envisageable, d’inscrire dans leur cursus un échange à distance avec une université européenne. Le projet EPICS prend directement part à ces objectifs en s’attachant à développer une « mobilité virtuelle » des étudiants. Pour cela, les participants au projet EPICS se sont fixés comme objectifs, d’une part, de rassembler et de développer des cours en lignes en provenances de toute l’Europe. D’aider de l’autre, les universités à organiser cette mobilité virtuelle. Cette initiative a reçu un fort soutien de la Commission européenne.

Participants: EADTU, UNED, EuroPACE, NSHU, OUUK, OUNL, EITF Estonia, UNINETTUNO, Universidade Aberta, Anadolu University, FernUniSchweiz/UniDistance.


eCulture

Project length: 2006-2008

Programme eCulture qui vise à capitaliser et renforcer les démarches pédagogiques disponibles en eCulture en France et en Suisse, en impliquant des filières d’Universités, d'écoles Supérieures et de Hautes Ecoles comme partenaires pédagogiques.

Participants: UFM de Lyon, Université Pierre Mendès France Grenoble, Université de Genève – TECFA, Ynternet.org, Université de Savoie, Université de Lausanne, INSA, Fernuni/UniDistance, Cepec International, ISARA de Lyon, Centre NTE / Université de Fribourg, HES-GE.


E-XCELLENCE+

Project length: 2007-2009

E-XCELLENCE+ ist eine Fortführung des Projekts E-XCELLENCE, in welchem ein Online-Tool und ein Manual für die Überprüfung, Sicherung und Entwicklung von Qualität im E-Learning erstellt wurde. Im Projekt E-XCELLENCE+ soll nun im Rahmen eines zweijährigen Projekts dieses Tool auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene valorisiert werden. Ausserdem soll durch weitere Implementationen des Tools in verschiedenen Organisationen die Bekanntheit von E-XCELLENCE gesteigert werden.

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