Machtteilung in der Politik: Lehren aus Schweizer Stimmrechtserweiterungen

Webinar

Donnerstag, 18. November 2021, online, 20:00-21:00 Uhr

«Democracy is government of the people, by the people, for the people».  Abraham Lincoln, 1863

Wer zum Kreis der Stimmberechtigten gehört, unterliegt stetigem Wandel. Aktuell wird beispielsweise über eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 und die Einführung eines Ausländerstimmrechts diskutiert. Was sind die Gründe für Stimmrechtserweiterungen und welche Auswirkungen bringen diese mit sich?

In diesem Webinar lernen Sie einige Erklärungsansätze aus der Ökonomie kennen und werfen einen Blick auf wichtige Stimmrechtserweiterungen in der Schweiz. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, welche Rolle die direkte Demokratie für die späte Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts spielte und wie sich die Einführung eines lokalen Ausländerstimmrechts in der Schweiz auswirkt.

Referent

Porträtfoto von Anna Koukal

Anna Maria Koukal, Postdoc an der FernUni Schweiz und der Universität Freiburg, beschäftigt sich vor allem mit Forschungsthemen in den Bereichen: politische Ökonomie, Gender und Migration. Aktuell arbeitet Sie an mehreren Projekten, die sich mit Stimmrechtserweiterungen beschäftigen. So analysiert sie in einem Projekt wie sich die Einführung des Frauenstimmrechts auf das politische Engagement der Männer ausgewirkt hat, oder geht der Frage nach ob und wann sich direkte Demokratie nachteilig für gesellschaftlich schwache Gruppen auswirkt. Als junge Ökonomin ist Anna Maria Koukal zudem Präsidentin der European Association of Young Economists (EAYE). Ihre Forschung wurde mit dem Genderpreis und dem Vigenerpreis der Universität Freiburg ausgezeichnet.

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