Vergangene Events

Steuervorlage 17:

Wird es der Schweiz gelingen, ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt zu wahren?

Dienstag 5. Juni 2018, Martinach, Hôtel Vatel, 18:30 Uhr (auf Französisch)

Die wirtschaftliche und finanzielle Globalisierung verstärkt den Steuerwettbewerb unter den Ländern aber auch unter den Gebietskörperschaften innerhalb der einzelnen Staaten. Das betrifft alle. Auch die Schweiz kann sich nicht diesem globalen Phänomen entziehen, das die öffentliche Hand dazu führt, die Steuerwaffe einzusetzen um auf Kosten der öffentlichen Gebietskörperschaften und der Nachbarländer Wirtschaftstätigkeiten und qualifizierte Individuen anzuziehen. Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union ist aus dem Grunde angespannt, dass manche kantonale Steuervorteile von der Europäischen Union als illegale staatliche Hilfen betrachtet werden können.

Das gescheiterte Unternehmenssteuerreformgesetz III (USR III) und dessen Nachfolger – die Steuervorlage 17 – setzen sich zum Hauptziel, die Unternehmensbesteuerung mit den internationalen Normen in Einklang zu bringen. Doch wird das auch reichen? Gehen die neuen geplanten Regelungen mit dem internationalen und europäischen Recht konform? Besteht nicht das Risiko, dass diese Reform einen neuen Steuerwettbewerb unter Schweizer Kantonen lostritt? Können die laufenden Reformen den Herausforderungen der digitalen Riesen wie Google, Apple, Facebook, Amazon oder Microsoft, die von den Schlupflöchern in den nationalen Steuersystemen profitieren um weniger Steuern zu zahlen, etwas entgegensetzen? 

Das Publikum wird dazu eingeladen, das Gespräch mit den Rednern zu suchen.

Die Teilnehmenden der Diskussionsrunde sind:

  • Jérôme Bürgisser, Rechtsanwalt an der Anwaltskammer Lausanne, Spezialist für Steuerrecht
  • Marius Brülhart, Professor für Wirtschaftslehre an der HEC Lausanne
  • Simon Schnyder, Volkswirtschaftler und Professor für Wirtschaftslehre an der HEG Freiburg und der FernUni Schweiz

Moderation: Thierry Madiès, Professor an der Universität Freiburg und Dekan der Abteilung Wirtschaft und Management der FernUni Schweiz.

CVs der Referenten
Einladung / Programm


« Valais-Wallis - Language Valley Switzerland ? »

La valeur des compétences linguistiques sur le marché du travail

Dienstag, 13. März 2018, Siders, Hôtel de Ville, 18:30 Uhr – Konferenz auf Französisch

Les langues sont autant des facteurs et des marqueurs d’identité, qu’elles sont des instruments pour communiquer et collaborer. À l’âge de l’information et de la communication, le marché du travail honore les compétences linguistiques, voire les rend indispensables. Une partie importante de la prospérité de nos sociétés contemporaines dépendent, directement ou indirectement, de la présence de compétences langagières parmi la population. La valeur de ces compétences peut-elle être quantifiée ? Qu’attendent les employeurs, privés et publics, de leurs employées et employés ? Notre système de formation répond-il aux besoins d’une économie et d’un monde du travail toujours plus interdépendants ?

UniDistance vous invite à une table ronde précédée d’un exposé introductif de

  • Marco Civico, chercheur à l'Observatoire Economie-Langues-Formation et à la Faculté de traduction et d'interprétation de l'Université de Genève.

Sur le podium, nous accueillerons également

  • Eliane Gaspoz, directrice adjointe BCVs, responsable des ressources humaines
  • Gilbert Briand, chef du service des ressources humaines du canton du Valais

La discussion, animée par Bernhard Altermatt, historien et politologue à UniDistance, inclura également un ou une représentant/e de l’économie valaisanne.

Fotoalbum der Konferenz
Film über die Konferenz
CVs der Referenten
Einladung / Programm


«Babylon-sur-Raspille, Röstigraben und Polentaberg»

Was der Zusammenhalt der mehrsprachigen Schweiz mit dem Wallis zu tun hat?

23. Januar 2018, Brig, Zeughaus Kultur, 18:30 Uhr – Konferenz auf Deutsch

Wie hat sich die Präsenz von mehreren Sprachen im 19. und 20. Jahrhundert auf das Zusammenleben und auf die Identität der Menschen ausgewirkt? Welche Instrumente stehen zur Verfügung, um diese Koexistenz möglichst reibungslos zu gestalten? Welche Prinzipien und Praktiken können im beginnenden 21. Jahrhundert mobilisiert werden, um die Mehrsprachigkeit in einen Trumpf zu verwandeln?

In einem mehrsprachigen Land hat der Umgang mit den verschiedenen Sprachen und Kulturen ein besonderes gesellschaftliches Gewicht. Im zweisprachigen Kanton Wallis sind die Behörden, die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert – ähnlich wie die viersprachige (und mehrsprachige) Schweiz. 

Die FernUni Schweiz lud zu einem Vortrags- und Diskussionsabend ein, mit einem Input-Referat von

  • Christina Späti, Historikerin, assoziierte Professorin an der Universität Freiburg und Dekanin an der FernUni Schweiz

Prof. Dr. Späti beleuchtete die «Sprache als Politikum» und die Entwicklung der schweizerischen Sprachenpolitik seit dem 19. Jahrhundert.

Als Diskussionsgäste auf dem Podium begrüssten wir anschliessend

  • Iwar Werlen, Sprachwissenschaftler, emeritierter Professor der Universität Bern und ehemaliger Direktor des dortigen Instituts für Sprachwissenschaft
  • Luzius Theler, Journalist und Publizist, ehemaliger Redaktor und stellvertretender Chefredaktor des Walliser Boten

Als ausgewiesene Kenner der schweizerischen und der Walliser «Sprachenlandschaft» schlugen die beiden Podiumsteilnehmer den Bogen von der Geschichte zur Gegenwart. Insbesondere interessierte auch die Frage, welchen Beitrag der Kanton Wallis und seine zwei Sprachregionen an den Zusammenhalt der mehrsprachigen Schweiz leisten können? Dahinter verbirgt sich natürlich die Problematik des ausgeprägten (Sprach-)Regionalismus, der das Zusammenleben der Walliser beider Sprachen charakterisiert. Tut man in Brig, Siders und Sitten genug für die Zweisprachigkeit? Könnte man mehr machen? Oder soll man es gleich ganz bleiben lassen?

Die Diskussionsrunde wurde moderiert von Bernhard Altermatt, Historiker und Politologe, FernUni Schweiz.

Fotoalbum der Konferenz
Film über die Konferenz
CVs der Referenten
Einladung / Programm


25 Jahre nach dem EWR: Die Herausforderungen der Schweiz – Konferenz auf Französisch

Ein Vortrag von Philippe G. Nell - Ressortleiter für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und Amerika im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

7. Dezember 2017 – Hôtel Vatel, Martinach

Die französischsprachige Wirtschaftsfakultät der FernUni Schweiz organisierte eine Konferenz mit Philippe G. Nell.

25 Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum sind unsere Beziehungen zur europäischen Union länger wie mehr ein Thema von Verhandlungen.

Gleichzeitig beginnen die europäische Union und die Vereinigten Staaten in nächster Zeit mit der Verhandlung eines transatlantischen Freihandelsabkommen.

Mit dem Brexit läuft die Schweiz Gefahr, dass die Handelsbarrieren mit dem Vereinigten Königreich zwischen März 2019 und der Einführung eines neuen Regimes wiedereingeführt werden.

Diese Herausforderungen sind von grosser Bedeutung für die Schweiz. Was sind unsere Ziele? Welche Optionen hat die Schweiz? Und welche Risiken gibt es?

Die Konferenz wird durch Thierry Madiès, Dekan der französischsprachigen Wirtschaftsfakultät der FernUni Schweiz und Professor an der Universität Freiburg, geleitet. Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde statt.

Fotoalbum der Konferenz
Film über die Konferenz (in französischer Sprache)

CVs der Referenten
Einladung / Programm


« En quelle langue, le Valais communique-t-il à Sion et à Berne ? »

Les défis du plurilinguisme dans la politique, les institutions et l’administration

10. Oktober 2017 – Konferenz (auf Französisch)

Cette conférence a eu lieu à l'Hôtel-de-Ville de Sierre dans le cadre du cycle de conférence 2017/2018 sur le bilinguisme.

Dans un pays et un état plurilingues, la gestion de la diversité linguistique revêt une importance particulière. Les autorités doivent prendre en compte plusieurs manières de parler et de penser. La reconnaissance symbolique des différentes communautés et de leurs langues est essentielle, tout comme l’est leur intégration dans la pratique politique et administrative. Le Valais, à l’image de la Suisse, est confronté aux défis de cette situation particulière. Comment les représentants valaisans gèrent-ils le plurilinguisme dans leur quotidien professionnel ? Et quels sont les approches qu’une collectivité réunissant plusieurs langues et cultures peut choisir pour surmonter d’éventuelles difficultés, voire pour transformer le plurilinguisme en atout ?

Exposé introductif de
Claude Hauser, Historien, Professeur à l’Université de Fribourg, Doyen de la Faculté des Sciences historiques à UniDistance. 

Table ronde animée par Bernhard Altermatt, historien et politologue, UniDistance, avec
Yannick Buttet, Conseiller national Collombey-Muraz,
Gabriel Bender, Sociologue et historien, chargé de recherches et de cours à la HEVS et chef du service socioculturel des IPVR (Institutions psychiatriques du Valais romand).

Album photos de la conférence
Vidéo de la conférence
CV des orateurs
Invitation/programme


Die Biometrie: ein Instrument für Cyber-Sicherheit?

7. Oktober 2016 – Podiumsdiskussion (auf Französisch)

Am 7. Oktober 2016 fand in Martinach eine Podiumsdiskussion zum Thema Biometrie und Privatsphärenschutz statt.

Internationale Experten, Dozierende in unserem Weiterbildungsangebot CAS Biometrics & Privacy, haben verschiedene Fakten zu dem Thema vorgestellt und diskutiert und Fragen des Publikums beantwortet.

Video der Podiumsdiskussion (in französischer Sprache)

Diese Veranstaltung fand in Zusammenhang mit der Lancierung des neuen Weiterbildungsprogramms, dem Certificate of Advanced Studies in Biometrics & Privacy, statt. Dieses Angebot wurde gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Idiap entwickelt. Der wissenschaftliche Verantwortliche, Dr. Sébastien Marcel vom Idiap hat das Programm vorgestellt.

Videovorstellung des CAS (in französischer Sprache)