Behavioral Economics

Modultitel Behavioral Economics
Dozent/in
Assistent/in
Durchführungtyp Frühjahrssemester
Zielgruppe Studierende im 8. und 9. Semester
ECTS-Punkte 10
Beschreibung

In diesem Modul wird ökonomische und psychologische Forschung besprochen. Vielen Modellen in der klassischen Ökonomie liegen strenge Annahmen zum menschlichen Verhalten zugrunde, wie zum Beispiel das Rationalitätsprinzip und/oder die Eigennutzenmaximierung. Empirische Forschung, vor allem aus der Psychologie, zeigt jedoch, dass der Mensch in seinem Entscheidungsverhalten oft systematisch von diesen Annahmen abweicht. Viele Entscheidungen werden in der Realität beispielsweise mit Hilfe von Faustregeln (Heuristiken) getroffen. Zudem beeinflussen Fairnessgedanken und soziale Normen oftmals das Verhalten der Menschen. In der Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) werden ebensolche Erkenntnisse in die Standard-Modelle der Ökonomie integriert, um das Entscheidungsverhalten der Menschen besser erklären zu können. Eine wichtige Rolle bei der Identifizierung der Abweichungen vom klassischen Modell spielen experimentelle Methoden, die in diesem Modul ebenfalls eine zentrale Rolle einnehmen.

Konkret werden in der Veranstaltung die folgenden Themenblöcke behandelt:

1. Experimentelle Methoden

2. Heuristiken und Biased Beliefs

3. Zeitpräferenzen und Motivated Beliefs

4. Risikopräferenzen, referenzabhängige und soziale Präferenzen

Lektüre

• Foliensätze

• Thaler, R. H. (2016). Behavioral Economics: Past, Present and Future. American Economic Review 106(7), 1577-1600.

• Rabin, M. (1998). Psychology and economics. Journal of economic literature, 36(1), 11-46.

• DellaVigna, S. (2009). Psychology and economics: Evidence from the field. Journal of Economic Literature, 47(2), 315-372.

(Stand FS19)

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